Stockfotografie – Tipps und Informationen

Über die Stockfotografie sind hier im Blog bereits einige Artikel erschienen. Neben einer Übersicht einiger Bildagenturen im Microstock-Bereich habe ich auch einige Gedanken über die Microstock-Fotografie veröffentlicht. Inzwischen gibt es im Blog über 600 Artikel. Da wird es für neue Besucher unübersichtlich. Deswegen werde ich die interessantesten Artikel zu diesem Fotothema hier auflisten. Sozusagen eine Schnellübersicht für neue Leser.

Stockfotografie
Stockfotografie

Aber auch eine Übersicht, wenn einer der Stammleser mal in einem älteren Artikel etwas nachlesen möchte.

Gedanken über die Stockfotografie:

Eine Auflistung der beliebtesten Artikel über die Stockfotografie. Infos und persönliche Eindrücke und Gedanken. Manches ist mit Sicherheit sehr subjektiv und sollte nicht pauschalisiert werden. Die Basis für meine Sicht ist mein Portfolio.

Fotografen mit anderen thematischen Schwerpunkten und Umsetzungen, werden im ein oder anderen Fall auch ganz andere Erfahrungen machen oder gemacht haben.

Reports über Einnahmen aus Bildlizenzen Stockagenturen:

In den Reports berichte ich über meine Erfahrungen mit den verschiedenen Bildagenturen. Die Berichte sind keine in Stein gemeiselten Werte. Auch bei Stockagenturen arbeiten Menschen. Auch dort verändern sich Dinge. Mal zum guten. Mal zum schlechten. Auch die Märkte verändern sich. Die Bildkäufer haben hier starken Einfluß, ob eine Bildagentur gut oder schlecht läuft.

Übersicht Stockagenturen:

In dieser Übersicht werden die Bildagenturen mit meinen Erfahrungswerten und Einschätzungen beurteilt.

In den folgenden Übersichen sind die Bildagenturen nach internationaler und nationalem Schwerpunkt aufgelistet.

Übersicht internationale Stockagenturen:

  • Fotolia – Nummer 1 in Europa?
  • Shutterstock – Kleinvieh macht auch Mist
  • iStockphoto – Gehört zum Marktführer Getty Images
  • Dreamstime – günstiger Bilderanbieter
  • 123RF – Billiganbieter
  • Bigstockphoto – Lizenzen für Fotos und Vektorgrafiken
  • Alamy – weltweit das grösste Bildverzeichnis
  • Crestock – geringe Annahmequote, wenig Verkäufe, geringe Vergütungen

Crestock beliefere ich seit Jahren nicht mehr mit neuen Fotos. Grund waren die sehr niedrige Annahmequote. Zuwenig Verkäufe und diese auch nur mit ein paar Euro-Cent vergütet. Das lohnt sich nicht.

Bei 123RF und Bigstockphoto liefere ich seit Mitte 2014 auch keine neuen Fotos mehr. Provisionen im Bereich um die 0,23 – 0,25 $ lohnen sich kaum. Da lasse ich es lieber.

Übersicht deutsche Stockagenturen:

  • Panthermedia – deutscher Marktführer?
  • Shotshop – weitere interessante deutsche Bildagentur mit meist hohen Provisionen
  • Zoonar – Fotoarchiv
  • Bildunion – Bildagentur – bisher kein Verkauf 🙁
  • Pitopia – deutsche Bildagentur

Auch die Bildunion bekommt keine neue Fotos mehr. Mit 1500 Fotos wurden in über 3 Jahren keine Verkäufe erzielt. Hochladen und Verschlagworten lohnt sich nicht. Das wäre für mich verschwendete Zeit.

Auch über die Stockfotografie gibt es Fachliteratur. Meiner Meinung nach gibt es nur ein sehr gutes Buch darüber. Von Robert Kneschke. Das Werk gibt es bereits in der 3. Auflage und ist sehr umfangreich. Pflichtlektüre für jeden Einsteiger in die Stockfotografie.

Auch der Blog Alltag eines Fotoproduzenten ist die erste Anlaufstelle für neue Informationen über die Stockfotografie. Aber auch Tipps und Tricks für bessere Abläufe werden dort regelmässig veröffentlicht. Als Ergänzung zum Buch, damit man am Ball bleibt.

Vom gleichen Autoren gab es bis vor etwa einem Jahr auch ein sehr gutes Fachforum. Dieses wurde leider aus Zeitgründen eingestellt. Die Lücke wurde bisher nicht geschlossen. Es gibt zwar den ein oder anderen Versuch. Die Themenvielfalt ist bisher allerdings noch sehr gering. Wer der englischen Sprache mächtig ist, findet im Forum MicrostockGroup reichlich Infos.

Lohnt sich der Einstieg in die Microstock-Fotografie?

Dafür gibt es keine pauschale Antwort. Inzwischen ist die Vielfalt an angebotenen Fotos bei vielen Bildagenturen sehr umfangreich. Marktlücken sind da sehr rar geworden. Auf der anderen Seite gieren die Bilderkäufer nach neuem Bildermaterial. Man möchte nicht immer die gleichen Gesichter in der Werbung sehen. Häufig verkaufte Motive nutzen sich viel schneller ab.

Wer vor hat aktiv ein Portfolio aufzubauen, wird auch in der Stockfotografie Geld verdienen können. Noch besser ist natürlich ein bestehendes Portfolio. Ein paar tausend Fotos sollten es schon sein um gutes Geld verdienen zu können. Wobei die Einnahmemöglichkeiten auch stark von den Motiven und er Bildqualtität als auch vom Zeitgeist abhängen.

Mal mit ein paar Urlaubsfotos das grosse Geld machen dürfte vorbei sein. Wer richtig Geld zum täglichen Leben mit Stockfotos verdienen möchte, der muß regelmässig hart arbeiten und neue Fotos produzieren.

Als Nebeneinnahme eignet sich der Verkauf von Bildlizenzen über Microstock-Bildagenturen weiterhin sehr gut.

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