Bergsonne

Heute gibt es mal wieder ein Bildbeispiel wie man durch Verlauffilter eine Bildaussage steigern kann.

Bereits unter den Fototipps habe ich aufgezeigt wie der Einsatz von Verlauffilter eine Verbesserung bringen kann. In diesem Bildbeispiel wurden sogar zwei Verlauffilter in einem Bild eingesetzt?

Das Motiv wurde in der Nähe der Rudolfshütte in Österreich aufgenommen. Es war an einem Mittag im September. In der Nacht ist in über 2000 Meter Höhe der erste Schnee in den Bergen gefallen. Also fuhren wir mit der Seilbahn zur Rudolfshütte hoch und machten dort eine leichte Wanderung.

Bergsonne

Bergsonne

Zu der Zeit hatte ich meine ersten Verlauffilter gekauft und mußte diese in vielen Varianten ausprobieren. So entstand auch dieses Foto. Für die unteren 2/3 der Bildfläche nahm ich einen blauen Verlauffilter. Blau für das kühle und kalte Eis und den Schnee. Für den oberen Bereich wurde ein warmer tabakfarbener Verlauffilter eingesetzt. Der sollte die Wärme der Sonne symbolisieren.

Der Effekt ist sehr poppig und sicherich nicht jedermanns oder jederfraus Geschmack. Aber bei einem Fotowettbewerb von Cokin traf es zumindest den Geschmack der Jury. Der Lohn war ein Sachpreis über noch mehr Verlauffilter von Cokin 😉

Mir persönlich gefiel die Aufnahme ganz gut. Einziger technischer Mangel ist die Überstrahlung der Sonne. Mit zwei Filtern vor dem Objektiv ist die optische Qualität doch spürbar reduziert worden und es entstand dieser Effekt. Im Vergleich dazu beim Firn-Foto hat man einen klaren Sterneffekt. Hier haben es die Filter leider verhindert. Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich.

8 Comments

  1. Pingback: Tweets die Bergsonne | Blog über Fotografie erwähnt -- Topsy.com 19. April 2010
  2. ebola 19. April 2010
  3. Bubi142 19. April 2010
  4. Knueppel 19. April 2010
  5. Timo 19. April 2010
  6. mkuh 20. April 2010
  7. christos 20. April 2010
  8. engelchen 21. April 2010
  9. Madstone 24. April 2010

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