Der erste integrierte Autofocus bei einer Spiegelreflexkamera?

Die erste Spiegelreflexkamera mit eingebautem Autofocus war 1981 die Pentax ME-F. Da es nur eine geringe Auswahl an Autofoucsobjektiven gab und diese noch sehr globig und teurer waren hat sich diese Kamera nicht gross am Markt durchsetzen können. Der Autofocus konnte per Schalter am Objektivmotor ein- und ausgeschalten werden. An der Kamera konnten auch die anderen Pentax-Objektive mit K-Bajonett eingesetzt werden.

Im April 1983 brachte Nikon eine F3 AF auf den Markt. Der Autofocus wurde über einen speziellen Aufstecksucher AF gesteuert. Auch hier gab es nur eine kleine Objektivauswahl. Ein AF 2,8/80 mm und ein AF 3,5/200 mm und der Telekonverter TC-16 waren Autofocustauglich. Für ein Profigerät nicht gerade berauschend.

1985 kam die Minolta 7000 auf den Markt. Die Objektive waren nun bereits etwas kompakter und der Autofocusmotor war in der Kamera und nicht mehr im Objektiv integriert. Nur so war auch eine schlankere Bauweise der Objektive möglich. Im Prinzip brachte die Minolta 7000 den Durchbruch für den Autofocus. Eine grössere Auswahl an Autofocusobjektiven sorgte für eine schnelle Verbreitung von Minolta. Andere Kamerahersteller zogen schnell mit vergleichbaren Autofocustechniken nach.

Die ersten Modelle hatten nach heutigem Standard alle einen sehr langsamen Autofocus. Unter Berufs- und Hobbyfotografen gab es heftige Diskussionen ob Autofocus überhaupt bentöigt, geschweige den sinnvoll ist. Heute diskutiert keiner mehr darüber. Heute ist Autofocus Standard. Tja, so ändern sich halt die Zeiten.

2 Comments

  1. engelchen11. Juli 2010
  2. redscorpion01212. Juli 2010

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