Herbstlaub

Manche Fotoamateure wenden die Makrofotografie nur im Studio oder unter kontrollierten Bedingungen an. Sicherlich ist dies einfacher als in der freien Natur. Wobei es auch manchen Hobbyfotografen gibt der in der Natur Insekten oder andere Kleintiere oder Pflanzen fotografiert. Dies ist oft eine schwierige Angelegenheit. Wer schon einmal im Makrobereich in der Natur fotografiert hat, weiss wie oft es windig ist.

Kleine Motive werden durch leichte Luftbewegungen enorm aus dem Bildfeld geblassen. Ein kontrolliertes fotografieren gehört zur Glückssache. Aber zum Glück gibt es auch manche Fotomotive die sich nicht oder kaum bewegen. Solche Motive habe ich in den letzten Tagen fotografiert. Herbstlaub. Herbstlaub das am Boden liegt. Die erste Aufnahme entstand mit einem extremen Weitwinkel mit 12 mm Brennweite.

Buntes Laub im Herbst
Buntes Laub im Herbst

Durchgehende knackige Schärfe von vorne bis hinten hat man bei Blende 11 bei solch einem Motiv. Manche Betrachter mögen solch durchgehend scharfe Fotomotive.

Mir persönlich gefällt dies weniger. Dem Betrachter kann man mit solch wirren Motiven keinen optischen Ruhepol bieten. Das Auge des Betrachters irrt über das Bild und findet keinen Fixpunkt.

Anders sieht dies mit einer Telebrennweite von 180 mm aus. Ich habe hier nur einen geringen Bereich im Schärfebereich.

Herbstlaub
Herbstlaub

Der Rest verschwimmt in Unschärfe. Für den Betrachter wirkt solch ein Motiv meist ruhiger und harmonischer. Sein Auge kann sich auf die scharf abgebildeten Bereiche besser konzentrieren.

Herbstlaub auf einem Weg
Herbstlaub auf einem Weg

Ich liebe den Herbst als Jahreszeit. Da stören mich auch keine Spaziergänger die den Kopf schütteln, wenn ich für solche Fotos in die Hocke gehe um in der Froschperspektive zu fotografieren 😉

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