Vom Füssener Jöchle auf den Gamskopf 1890 m

Nachdem wir uns in den ersten beiden Tagen einglaufen haben, sollte es am dritten Wandertag zum ersten Mal auf einen Berggipfel gehen.

Nach dem Frühstück ging es zu Fuss zum Nachbarort Grän.

Der dritte Wandertag. Der dritte Sonnentag.

Strahlend blauer Himmel.

Zum Glück liegt das Tannheimer Tal bereits über 1100 Meter hoch. Da ist es an einem Sommermorgen noch recht angenehm zum wandern.

Von Haldensee nach Grän führt ein gemütlicher Wanderweg in einer Viertelstunde nach Grän.

Friedhof und Kirche in Grän

Friedhof und Kirche in Grän

Im Prinzip war es die gleiche Wanderung wie am Montag zum Adlerhorst. Na ja, nicht ganz. An der Talstation der Kabinenseilbahn auf das Füssener Jöchle, nutzten wir die Technik für den Aufstieg und erreichten mühelos 1821 Höhenmeter.

Bei strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel machten wir uns auf den Weg zum Gamskopf.

Beim Aufstieg zum Gamskopf

Beim Aufstieg zum Gamskopf

Ein breit ausgebauter Wanderweg führt in etwas 20-30 Minuten vom Füssener Jöchle auf den 1890 m hohen Aussichtsgipfel.

Gipfel des Gamskopf 1890 m

Gipfel des Gamskopf 1890 m

Vom Gipfel hat man eine tolle Aussicht auf die Berge des Allgäu. Auf dem Foto blickt man nach Tannheim und die Berge um den Vilsalpsee. Nach dem Abstieg zum Füssener Jöchle wollten wir einen weiteren Gipfel erwandern.

Läuferspitze 1958 m nahe dem Füssener Jöchle

Läuferspitze 1958 m nahe dem Füssener Jöchle

Dabei führte uns der Weg an der Läuferspitze 1958 m vorbei. Eine Gipfelbesteigung erfordert leichte Kletterfähigkeiten im 1. Schwierigkeitsgrad. Unser Ziel war deswegen ein leichterer Berg.

Blumen in den Bergen

Blumen in den Bergen

Auf dem Weg dorthin begleiteten uns zahlreiche Blumen und Blüten. Die Wanderung zum zweiten Gipfel haben wir auf halben Weg abgebrochen. Mit Turnschuhen erschien uns der ausgesetzte und schmale Pfad doch zu riskant. Zuviele Stellen, wo wir mit festen Bergschuhen und Teleskopstöcken sicherer hätten gehen können.

Also enstschlossen wir uns sinnvollerweise für den Rückweg. Am Füssener Jöchle haben wir die bunten Blumenwiesen genossen.

Blumenwiese am Füssener Jöchle

Blumenwiese am Füssener Jöchle

Ich bin kein Botaniker. Aber an den sonnigen Stellen blühte es in vielfältigen Pracht. Dort machten wir auf einer Bank eine halbstündige Pause und genossen die Aussicht und die vielen farbenprächtigen Blumen um uns herum.

Danach führen wir mit der Kabinenseilbahn wieder nach Grän und wanderten nach Haldensee zurück. Gegenüber dem Vormittag war es am Mittag auch im Hochtal auf 1100 m Höhe drückend heiss. Die Kühe auf dem Talweg haben sich alle im Schatten aufgehalten. Denen ware es wohl auch viel zu warm?


Über Bernd

Bereits in meiner Kindheit musste ich Motive fotografisch festhalten. Durch eine Ausbildung im Fotohandel habe ich mich in den letzten Jahrzehnten intensiv mit der Fotografie beschäftigt. Seit einigen Jahen fotografiere ich Nebenberuflich für Bildagenturen. Meine Erfahrungen aus der Theorie und Praxis möchte ich in diesem Fotoblog an andere Fotofans weiter geben.

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