Mein Fotojahr im März und April 2012

In den letzten beiden Monaten gab es relativ wenig neue Artikel im Blog.

Dies liegt daran, daß ich den Schwerpunkt derzeit in praktisches Fotografieren setze.

Um die Einnahmen aus Bildhonoraren zu steigern, habe ich mir das Ziel gesetzt, bis spätestens zum Jahresende bei den meisten Microstockagenturen endlich über 1000 Bilddateien online zu haben.

Zu Beginn erschien mir mein Vorhaben sehr optimistisch und sehr schwierig realisierbar.

Inzwischen bin ich aber auf einen guten Weg und dürfte mein Hauptziel bereits früher als erwartet erreichen.

Grundlage dafür ist eine ständige Verbesserung der Abläufe. Sowohl beim Fotografieren, als auch bei der Bildbearbeitung, der Verschlagwortung und dem hochladen der Bilddateien.

Man darf nicht vergessen, daß ich die Fotografie als Nebengewerbe in meiner Freizeit betreibe. Die verfügbare Zeit ist also sehr knapp bemessen.

In den letzten Monaten konnte ich einige weitere kleinere Meilensteine auf meinen Weg erreichen.

Inzwischen habe ich bei Panthermedia und Pitopia die magische Grenze von über 800 Fotos überschritten.
Bei Fotolia und Bildunion sind es auch schon über 700 Bilddateien.
Pro Monat werdern je nach Microstockagentur etwa 80 bis 160 neue Fotografien akzeptiert. Die Annahmequote liegt inzwischen bei 80 – 100%. Nur bei einer Bildagentur habe ich derzeit nur 50% Annahmequote. Die Ablehnungsgründe sind für mich derzeit nicht wirklich nachvollziehbar. Ich teste derzeit aber ob sich dies durch eine Verteilung verschiedener Zeitpunkte beim hochladen optimieren läßt?

Koch mit Küchenmesser

Koch mit Küchenmesser

Je nach Bildagentur haben sich inzwischen die Bildhonorare im Vergleich zum Vorjahresmonat verdoppelt oder vermehrfacht. Die einfache Formel, daß mehr Bilder auch mehr Verkäufe und Umsätze bringen, scheint zu stimmen. Mein Eindruck nach drei Monaten Stockfotografie habe ich hier bereits beschrieben.

Im März und April habe ich mich voll und ganz auf die Foodfotografie konzentriert. Nach den ersten Aufnahmen war ich positiv über die ersten Verkäufe überrascht, sodaß ich diesen Bereich weiter fotografisch vertiefen werde. Inzwischen sind knapp über 400 Foodfotos entstanden. Ich arbeite hier an einer Serie die ganz universel verkäuflich zu sein scheint. Allerdings ist der Verkaufserfolg auch hier von der Beliebtheit eines Motives bzw. Produktes abhängig. Aber für eine bessere Einschätzung ist es nach ein paar Wochen noch viel zu früh.

Im April habe ich die LED LENSER X14 Taschenlampe in der Fotografie getestet. Über das Jahr habe ich mit diesem Beleuchtungsmedium weitere Aufnahmetests vorgesehen.

In der Vergangenheit habe ich über meine besten Fotos bei den großen Microstockagenturen berichtet. Der Dank waren einzelne unkonstruktive Kritiken und zahlreiche Plagiate anderer Fotografen bei den Agenturen! Ich überlege mir derzeit mehrmals ob ich überhaupt noch vielversprechende Microstockfotografien hier im Blog veröffentlichen soll? Auf der anderen Seite würde dadurch das Salz in der Suppe bzw. im Blog fehlen?

Sicherlich ist dies auch ein Grund, warum ich mich mit manchen Artikeln derzeit zurückhalte. Solche Plagiate reduzieren teilweise die eigenen Verkaufschancen.

In den nächsten Monaten werde ich meine Fotoserie über Food erweitern. Allerdings wird es wohl in den nächsten drei Monaten zu Unterbrechungen kommen, da meine Frau sich ins Krankenhaus begeben darf. In dieser Zeit werde ich wohl kaum Zeit zum Fotografieren aufbringen können, da der einfache Weg in die Klinik 200 Km entfernt sein wird. Bis dahin geb ich noch Gas um möglichst viele Food-Ideen zu realisieren.


Über Bernd

Bereits in meiner Kindheit musste ich Motive fotografisch festhalten. Durch eine Ausbildung im Fotohandel habe ich mich in den letzten Jahrzehnten intensiv mit der Fotografie beschäftigt. Seit einigen Jahen fotografiere ich Nebenberuflich für Bildagenturen. Meine Erfahrungen aus der Theorie und Praxis möchte ich in diesem Fotoblog an andere Fotofans weiter geben.

3 Kommentare zu Mein Fotojahr im März und April 2012

  1. tomi schrieb:

    Da hast du dir ja einiges vorgenommen, denn die Stockfotografie ist ein sehr aufwendiges Geschäft, allerdings bei freier Zeiteinteilung.
    Bei mir gehts etwas langsamer mit dem uploaden, liegt wahrscheinlich an dem hohen Videoanteil.
    Deine Bedenken mit den Plagiaten kann ich verstehen, ist aber in der Stockfotografie unvermeidlich. Liegt halt in der Natur des Geschäfts immer etwas Neues zu produzieren.

  2. Flachs schrieb:

    Stockfotografie ist wirklich ein interessantes Thema. Ich habe mir desöfteren schon überlegt auch in dieses Gebiet zu gehen und meine Bilder dort zu vermarkten. Allerdings hatte ich von Kollegen gehört, dass sie dort viel Zeit und Arbeit investieren, aber wenig Verdienst aufgrund der niedrigen Preise und hohen Ablehnungsraten herausspringt. Ich finde dein Ziel wirklich gut und werde mal weiter dran bleiben, ob das bei dir fruchtet. Und vielleicht überlege ich es mir dann ja auch nochmal und versuche es auch selbst.

  3. Bernd schrieb:

    @ Flachs
    Hohe Ablehnungsquoten?
    Kann ich nicht bestätigen. Wenn man werbetaugliches Material abliefert liegt die Annahmequote bei ca. 85-100%.

    Wenn jemand Berufsfotograf ist, hat er sicherlich zahlreich ungenutztes Bildmaterial, welches er zusätzlich über Stockagenturen vermarkten könnte. Vertragliche Absicherung ist allerdings die Grundlage dafür.

    Ich sehe die Microstockfotografie als kleine Rente für die Zukunft an. Wenn die Bilder einmal online sind, kommt das Geld in Form von Bildhonoraren von alleine. Je mehr Bilder, desto mehr Einnahmen. Selbst wenn ich heute aufhöre weitere Bilder zu produzieren oder in Rente gehen würde, habe ich weiterhin Einnahmen aus Bildhonoraren.

    Allerdings geht es ohne Vorleistung nicht.
    Wer nichts tut, wird auch nichts verdienen 😉

    Aber das muß jeder für sich selbst entscheiden.

    Schönen Gruß
    Bernd

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