Mein Fotojahr im Juni 2012

Der Juni stand hauptberuflich ganz im Zeichen der Intersolar in München.

Logisch das ich da voll eingespannt war, da ich bei meinen Arbeitgeber die intenrationale Koordination zwischen Fertigungsstätte(n), Lieferanten und den internen Schnittstellen Vertrieb, Dispositionen, Einkauf und Logistik manage.

Die Solarbranche funktioniert auf Grund von Einspeisevergütungen nicht wie ein normaler Markt. Sobald eine Regierung an den Einspeisevergütungen etwas ändert oder darüber spricht, gerät der Markt in Bewegung. Entweder ist tote Hose oder es boomt, sodaß kein Hersteller mehr hinter her kommt. Nichts ist planbar, da der Markt fast immer extrem reagiert.

Deswegen haben wir als Fachabteilung die Möglichkeit schnell eingreifen und korrigieren zu können. Dennoch funktioniert es nicht immer 100%ig, da der Markt selten vorhersehbar ist.

Aus Sicht der Solarbranche wurde dann auch der Rausschmiß vom ehemaligen Umweltminister Röttgen mit Beifall bedacht. Ob sich dadurch in der Politik und am Atomaustieg etwas ändert wird die Zukunft zeigen.

EPIC MAP Verbindung für organische Solarmodule

EPIC MAP Verbindung für organische Solarmodule

Ende des Juni durfte meine Frau für 4 Wochen zur Reha in eine Klinik. Dadurch bin ich jeden Sonntag zum Klinikbesuch unterwegs und kam und komme an diesem Tag nicht zum fotografieren.

Dennoch sind im Juni einige neue Foodfotografien entstanden. Mein Wissen und fotografisches Können in diesem Bereich habe ich durch Internet-Recherchen und Fachliteratur verfeinert.

Hinzu kam auch eine Erweitung der bisherigen Accesoires. Ein Thema über das man alleine ein Buch schreiben könnte? So entstanden neue Food-Gestaltungen die bereits von einigen Micro-Stockagenturen angenommen wurden:

Suppe mit Kichererbsen

Suppe mit Kichererbsen

Am Anfang der Foodfotografie mußte ich feststellen, daß es gar nicht so einfach ist, ein schlichtes plakatives und dennoch gut gestaltetes Foodmotiv zu realisieren. Inzwischen habe ich manches dazu gelernt und es gelingt mir etwas leichter. Dennoch tue ich mich immer noch schwer gute Kompositionen zu finden. Manchmal ist weniger mehr. Mehr würde aber vielleicht beim ein oder anderen Motiv die Verkaufschancen steigern? Da suche ich noch einen effizienten Weg in der Food-Produktion.

Auch hier macht die Übung mit der Zeit den Meister. Noch bin ich am Anfang meines Weges.

Ende Juni hatte ich eine Woche Urlaub. In dieser Zeit habe ich mein Arbeitszimmer ausgemistet um für die Fotografie mehr Platz zu schaffen. Fotografisches Zubehör und Kameras habe ich inzwischen über Ebay verkauft.

Nun kann ich die Peoplefotografie im Mini-Studio etwas effizienter umsetzen. Fotogeräte wurden für kurze Arbeitswege an nahen Orten platziert bzw. deponiert. Für die Foodfotografie habe ich derzeit die Accesoires noch in anderen Räumlichkeiten untergebracht. Wobei diese vor der Aufnahme positioniert werden und insofern derzeit nur minimalen Zeitvorteil bringen würden.

In den nächsten Wochen und Monaten werde ich über meine Erfahrungen in der Foodfotografie berichten.

Meine Frau ist nun noch etwa eine Woche in der Klinik. Da ich sie an den Wochenenden besuche, werde ich auch im Juli weniger Fotos für Bildagenturen produzieren können. Danach sollte es aber mit der Produktionsmenge wieder nach oben gehen.


Über Bernd

Bereits in meiner Kindheit musste ich Motive fotografisch festhalten. Durch eine Ausbildung im Fotohandel habe ich mich in den letzten Jahrzehnten intensiv mit der Fotografie beschäftigt. Seit einigen Jahen fotografiere ich Nebenberuflich für Bildagenturen. Meine Erfahrungen aus der Theorie und Praxis möchte ich in diesem Fotoblog an andere Fotofans weiter geben.

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