Mein Fotojahr im Januar 2012

Im Januar war ich fotografisch sehr produktiv, weswegen ich allerdings weniger zum bloggen gekommen bin.

Aber was bringt das bloggen über die Fotografie, wenn man keine praktische Erfahrung hat?

So gab es auch schon die ersten Praxisberichte aus der improvisierten Studiofotografie.

Weitere stehen noch auf meine Warteliste.

Auf meiner Liste habe ich noch zahlreiche Ideen die ich in den nächsten Wochen und Monaten fotografisch umsetzen möchte. Der Januar war da schon ein sehr produktiver Monat.

Zusammenfassung meiner fotografischen Aktivitäten im Januar:

Inzwischen konnte ich die Abläufe in der Studiofotografie und im digitalen Workflow in der Weiterverarbeitung spürbar optimiert. Am Anfang dauerte mir vieles viel zu lange und erschien mir einiges umständlich.

Geschäftsmann

Geschäftsmann

Inzwischen habe ich den Lichtaufbau besser im Griff und es kommen meist die gewünschten Ergebnisse zu Stande.
Die Weiterverarbeitung der Bilddateien ist ebenfalls verfeinert und optimiert worden. Wobei hier der Schwerpunkt bei der Bildbearbeitung für Portraits lag. Bei den ersten Bildern habe ich 30 bis 60 Minuten zur Bearbeitung benötigt. Inzwischen bearbeite ich solche Bilder in ein paar Minuten.

Was habe ich verändert? Bestimmte Abläufe habe ich in Photoshop als Aktion hinterlegt. So kann ich diese Bearbeitungsschritte in ein paar Sekunden erledigen, was normalerweise ein paar Minuten dauern würde. Und Übung macht auch in der Bearbeitung den Meister. Obwohl ich mich nicht als Meister bezeichnen würde. Aber mit der Übung wird man auch in der Arbeitsgeschwindigkeit schneller. Für das Grundwissen über die Bildbearbeitung von Portraits hat mir das Buch von Scott Kelby sehr geholfen. Darin werden die wichtigsten Bearbeitungsmethoden für Fotografen detailiert beschrieben. Ein Buch das sein Geld wert ist.

Im Januar entstanden so über 300 neue Fotos, wovon über 100 für Bildagenturen verwertbar waren. Zu Beginn des Jahres habe ich mir bis zum Jahresende ein Portfolio bei den großen Microstock-Agenturen von mindestens 1000 Fotografien gesetzt.

Mein Plan waren pro Woche etwa 15 Bilder zu produzieren.

Inzwischen ist die Wochenquote wesentlich höher. Dadurch kann ich auch mal eine Fotopause zum bloggen einlegen. Da ich hauptberuflich die ganze Woche eingespannt bin, finde ich derzeit nur am Wochenende Zeit für die Stockfotografie. Dennoch erstaunt es mich, wie man mit einem optimierten Ablauf recht zügig hohe Mengen an verkaufsfähigen Fotos produzieren kann.

Am vorletzten Wochenende habe ich über 300 Fotos belichtet, wovon über 70 verkaufsfähiges Material waren. Allerdings ist solch eine Menge auch mit recht viel Arbeit verbunden. Bis alle selektiert, bearbeitet, verschlagwortet und hochgeladen sind, vergeht locker eine Woche. Bei manchen Bildagenturen, auf Grund Mengenbeschränkungen im Wochen- oder Monats-Download, auch länger. Bei solch einer Bildermenge bin ich dann den Großteil des Wochenendes am Arbeiten und unter der Woche benötige ich auch 2-4 h zur Bearbeitung.

So gesehen werde ich solche Mengen nicht an jedem Wochenende realsieren bzw. die Verarbeitung wird auch mal zwei oder drei Wochen dauern.

Aktuell habe ich noch jede Menge Fotoideen und Fotothemen die ich Fotografieren werde. Die Stockfotografie sucht ja auch sehr oft ganz schlichte Motive aus dem Alltag. Da gibt es noch endlos viel zu Fotografieren.


Über Bernd

Bereits in meiner Kindheit musste ich Motive fotografisch festhalten. Durch eine Ausbildung im Fotohandel habe ich mich in den letzten Jahrzehnten intensiv mit der Fotografie beschäftigt. Seit einigen Jahen fotografiere ich Nebenberuflich für Bildagenturen. Meine Erfahrungen aus der Theorie und Praxis möchte ich in diesem Fotoblog an andere Fotofans weiter geben.

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