Mein Fotojahr im Februar 2013

Mein Arbeitszimmer habe ich bereits im Januar angefangen auszuräumen, um inzwischen weniger relevantes und überflüssig erscheinendes zu verbannen.

So wurden aus den Regalen zahlreiche Bücher verbannt. Den Großteil an Romanen habe ich einem Tierschutzverein gespendet, damit diese über ihre Flohmarktverkäufe Einnahmen für ihren guten Zweck realisieren können.

Es ist schon erstaunlich, wenn man einen eBook-Reader hat, das man immer weniger Wert auf Bücher legt? Romane in Buchform sind für mich inzwischen überflüssig. Bei Sachbüchern ist es da noch nicht so. Je nach e-Book-Reader, formatieren diese solche Fachthemen noch nicht immer wie ein Printmedium. Zudem geht mir das Nachschlagen in einem Buch flotter von der Hand, wie das einschalten, Buch suchen und die passende Stelle im eBook finden. Sobald es aber auch ebook-Reader gibt, die auch Sachbücher schön formatieren, wird sich auch diese Gewohnheit irgendwann ändern?

So wurde fast ein komplettes Regal frei, welches mit unterschiedlichen Aufbewahrungs-Behältern ausgestattet wurde. Darin befinden sich nun überwiegend Accessoires für meine Fotoshootings im Food- und Stilllife-Bereich. Für meine Shootings habe ich nun den Grossteil in Reichweite meiner Arme und muss nicht mehr sämtliche Accessoires in der Wohnung zusammen tragen. Die Wege sind kürzer geworden und das Fotografieren ist effizienter.

Eine gute Grundlage für effizienteres Fotografieren. Diese Optimierungsmassnahmen für zukünftige Abläufe ist allerdings noch nicht ganz abgeschossen. Einige Gegenstände müssen noch verteilt und neu untergebracht werden. Zudem hat mich dieser Vorgang auch Zeit gekostet, wodurch ich weniger Bildmaterial produzieren konnte. Aber das dürfte sich langfristig durch die optimierten Abläufe dennoch bezahlt machen.

Regal mit Accessoires für Fotoshootings

Regal mit Accessoires für Fotoshootings

Noch ist das Finetuning nicht 100% abgeschlossen, sodass wohl auch noch in den nächsten ein bis zwei Monaten die Menge der Bildproduktion nicht auf dem Optimum sein wird. Derzeit sind es monatlich 50 bis 70 neue Fotos. Allerdings bin ich bei der Bildauswahl auch viel kritischer als vor einem Jahr. Mehr Klasse statt Masse.

Einige Abläufe im Mini-Studio können noch optimiert werden. deswegen habe ich noch einiges an Fotozubehör auf meinem Einkaufszettel stehen. Aber auch bei den Accessoires habe ich noch einige Dinge auf meinem Wunschzettel. Insbesondere Untergründe bzw. Hintergründe für die Foodfotografie suche ich seit Monaten für günstiges Geld. Bisher leider vergeblich. Altes Holz wird als historisch angesehen und ist im Fachhandel besonders teuer! In einem Baumarkt habe ich eine mögliche, etwas günstigere Möglichkeit entdeckt, welche ich eventuell mal testen werde. Wenn es soweit ist berichte ich hier im Blog darüber.

Dennoch fand ich an dem ein oder anderen Wochenende Zeit für ein paar Fotoshootings. Eine kleine Serie über Handfotos und natürlich einige Foodfotografien standen auf dem Programm.

Ein paar Verlage habe ich angeschrieben um über Fachbücher zur Sachfotografie schreiben zu können. Die erste Rezension ist auch schon über das Fachbuch Professionelle Produktfotografie online gegangen. Ob diese Serie fortgeführt werden kann, kann ich derzeit nicht sagen, da die anderen angeschriebenen Verlage bisher noch nicht geantwortet haben. Offenbar darf ich diese an meine erste Anfrage noch einmal erinnern.

Neben der Foodfotografie werde ich zukünftig auch öfter Sachfotografie im Studio machen. Durch das oben genannte Buch weiss ich nun worauf es bei welchen Motiven ankommt. Mal sehen ob und wie sich die zukünftigen Fotomotive verkaufen lassen?

Da sich die Reisemotive vom letzten Urlaub im Berchtesgadener Land ganz gut verkaufen, mache ich mir derzeit noch Gedanken wo es in diesem Jahr in Urlaub gehen soll. Natürlich möchte ich auch beim zukünftigen Urlaubsziel verkaufsfähige Fotomotive ablichten können. Die Bilder vom Berchtesgadener Land verkaufen sich besser als ich erwartet hätte. Mal sehen wo die Reise dieses Jahr hin geht?


Über Bernd

Bereits in meiner Kindheit musste ich Motive fotografisch festhalten. Durch eine Ausbildung im Fotohandel habe ich mich in den letzten Jahrzehnten intensiv mit der Fotografie beschäftigt. Seit einigen Jahen fotografiere ich Nebenberuflich für Bildagenturen. Meine Erfahrungen aus der Theorie und Praxis möchte ich in diesem Fotoblog an andere Fotofans weiter geben.

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