Mein Fotojahr im Februar 2012

Der Februar war für mich ein sehr fotointensiver Monat. An jedem Wochenende habe ich zahlreiche neue Fotos produziert.

Mein Ziel bei den größten Microstock-Bildagenturen auf 1000 Fotos im Online-Verkauf zu kommen läßt sich wohl schneller realisieren als ich erwartet hätte?

Zum Jahresbeginn hatte ich ca. 15 Fotos je Woche kalkuliert.

In den letzten Wochen habe ich fast jede Woche weitaus mehr verkaufsfähiges Bildmaterial produziert.

In einer Woche kam ich sogar auf über 70 Fotografien die von einigen Bildagenturen komplett akzeptiert wurden.

Durch das jüngste kleine Fotostudio konnte ich viele Erfahrungen in der People- und Studiofotografie sammeln. Auf diesem Grundwissen läßt sich sehr gut für weitere Fotoproduktionen aufbauen.

In den letzten Jahren hatte ich mich auf Landschaftsmotive konzentiert. Aber bei einigen Bildagenturen gibt es davon schon zuviele Motive, weswegen dort inzwischen der Großteil solcher Fotomotive überwiegend abgelehnt wird.

Bei der Peoplefotografie liegt die Annahmequote meist bei 90 bis 100%!
Wichtig ist dabei eine saubere Ausleuchtung und Bildbearbeitung ohne Makel. Sehr beliebt sind positive Motive und Business-Motive. Obwohl es davon bereits reichlich Bilder zur Auswahl gibt werden neue Fotomaterialen meist akzeptiert. Die Werbenden sind hier offenbar auch permanent auf der Suche nach neuen Gesichtern?

Koch mit Küchenmesser

Koch mit Küchenmesser

Ein zweiter Themenbereich den ich begonnen habe ist die Foodfotografie. Auch hier liegt die Annahmequote bei 80 – 100%. Und das bei oft sehr simplen Motiven und Gegenständen. Der fotografische Aufwand kann durchaus einfach sein. Mit einer Studioblitzanlage geht aber vieles einfacher. Viele Motive hat fast jeder in seinem Haushalt. Vor, während oder nach dem Kochen fotografiere ich nun Lebensmittel, Mahlzeiten, Getränke, Koch- und Küchenutensilien in allen Varianten und vielen Blickwinkeln.

Drei Bordeaux-Weingläser mit Rotwein

Drei Bordeaux-Weingläser mit Rotwein

Hier die Übersicht über die kleine Artikel-Serie Foodfotografie:

Dies ist keine umfassende Anleitung für die Foodfotografie. Dies sind lediglich meine ersten Eindrücke und Erfahrungen in diesem fotografischen Genre.
Foodfotos können auch extrem aufwändig sein. Ich versuche mich erst einmal mit den Basics vertraut zu machen. Die Schwierigkeit einer Aufnahme kann ich dann später immer noch steigern. Bei Microstock-Agenturen sind aber auch schlichte und einfache Motive oft gut bis sehr gut verkäuflich. Natürlich spielt auch hier Angebot und Nachfrage eine Rolle. Aber Fotomotive gibt es in der Foodfotografie endlos viele.

Ein weiterer Vorteil ist, daß man kein Model-Release benötigt. Dies erleichtert und beschleunigt auch die Bearbeitung beim oder nach dem hochladen der Bilddateien bei den Bildagenturen. Das anhängen oder auswählen eines Releases ist nun einmal ein Vorgang der je nach Bidlagentur unterschiedlich Zeit benötigt.

Neben den Fotoproduktionen gab es auch von einigen Spaziergängen und kleineren Wanderungen ein paar Fotoberichte:

Aus der Fotoserie im winterlichen Weinberg entstanden auch einige Fotografien die sich über Bildagenturen verkaufen lassen.

Holzbank in einem Weinberg im Winter

Holzbank in einem Weinberg im Winter

Die meisten Bildagenturen haben meine Auswahl von 6 Wintermotiven aus über 170 Aufnahmen akzeptiert. Lediglich Fotolia hat 100% abgelehnt. Dies ist für mich bei solchen Motiven nichts neues. Deswegen habe ich ja meinen Schwerpunkt auf die People- und Foodfotografie verlagert.

Im März wurden bei 12 verschiedenen Microstock-Bildagenturen knapp 1000 neue Fotos akzeptiert. 1000 weitere Verkaufsmöglichkeiten. Na ja, in der Praxis sieht dies leider meist anders aus. Ob ein Motiv verkäuflich ist oder nicht weiß man erst nach einigen Wochen oder sogar Monaten. Eine Garantie gibt es da nie. Oft verkaufen sich bei mir Motive sehr gut, mit denen ich selber weniger gerechnet hätte.

Im März habe ich weitere Fotoshootings geplant um möglichst schnell bei der ersten Bildagentur die ersten 1000 Fotos online zu haben. Dennoch wird dies sicherlich noch ein paar Monate dauern bis es soweit ist.


Über Bernd

Bereits in meiner Kindheit musste ich Motive fotografisch festhalten. Durch eine Ausbildung im Fotohandel habe ich mich in den letzten Jahrzehnten intensiv mit der Fotografie beschäftigt. Seit einigen Jahen fotografiere ich Nebenberuflich für Bildagenturen. Meine Erfahrungen aus der Theorie und Praxis möchte ich in diesem Fotoblog an andere Fotofans weiter geben.

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