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	<title>Blog über Fotografie &#187; Fototipps</title>
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	<description>Gedanken und Tipps über das Fotografieren</description>
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		<title>Belichtungsreihen f&#252;r bessere Fotos?</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 08:33:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Belichtungsreihen? Wozu? Nicht immer ist es einfach die passende oder optimale Belichtung zu finden. Je nach Motiv und Situation und den verschiedensten Belichtungsmessmethoden ist  manchmal eine exakte Belichtungsmessung nur schwer m&#246;glich. Aber auch daf&#252;r gibt es eine Methode die uns zum gew&#252;nschten Ziel bringen kann. Eine Belichtungsreihe kann die richtige Belichtung treffen! Die meisten besseren [...]
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<li><a href='http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/mit-belichtungsautomatiken-bessere-fotos/' rel='bookmark' title='Mit Belichtungsautomatiken bessere Fotos?'>Mit Belichtungsautomatiken bessere Fotos?</a></li>
<li><a href='http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/unschaerfe-fuer-bessere-fotos/' rel='bookmark' title='Unsch&#228;rfe f&#252;r bessere Fotos?'>Unsch&#228;rfe f&#252;r bessere Fotos?</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Belichtungsreihen? Wozu?</p>
<p>Nicht immer ist es einfach die passende oder optimale Belichtung zu finden. Je nach Motiv und Situation und den verschiedensten <a title="Belichtungsmessmethoden" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/der-belichtungsmesser-ein-garant-fuer-gute-fotos/">Belichtungsmessmethoden</a> ist  manchmal eine exakte Belichtungsmessung nur schwer m&#246;glich.</p>
<p>Aber auch daf&#252;r gibt es eine Methode die uns zum gew&#252;nschten Ziel bringen kann.<span id="more-6174"></span></p>
<p>Eine Belichtungsreihe kann die richtige Belichtung treffen!</p>
<p>Die meisten besseren Kameras haben solch eine Funktion.<br />
Falls doch nicht, kann man dies nat&#252;rlich auch mit einer Kamera mit manueller Belichtungs- und Blendeneinstellung realisieren.<br />
Die automatische Belichtungsreihe hat allerdings ein paar Vorteile gegen&#252;ber der manuellen Einstellung.<br />
Bei bewegten Motiven liegt man mit einer Belichtungsreihen-Automatik meist besser.</p>
<h3>Wo macht eine Belichtungsreihe oft keinen Sinn?</h3>
<ul>
<li>Bei Motiven die sich bewegen</li>
<li>Bei schnell ver&#228;nderten Lichtsituationen</li>
<li>Evtl. bei Motiven die sich zwischen den Einzelaufnahmen ver&#228;ndern</li>
</ul>
<h3>Wo macht eine Belichtungsreihe einen Sinn?</h3>
<ul>
<li>Bei fast allen statischen Motiven mit schnell wechselnden Lichtverh&#228;ltinissen oder hohem Kontrast</li>
<li>In der HDR (High Dynamic Range Fotografie zum Kontrastausgleich</li>
</ul>
<h3>Was braucht man f&#252;r eine Belichtungsreihe?</h3>
<ul>
<li>Kamera mit automatischer Belichtungsreihen-Funktion oder manueller Einstellm&#246;glichkeit von Blende und Belichtungszeit</li>
<li>Stabiles Stativ f&#252;r deckungsgleiche und verwacklungsfreie Aufnahmen</li>
<li>Ein Fernausl&#246;ser um Verwacklungen und Ver&#228;nderunge im Bildausschnitt zu vermeiden</li>
<li>Bei l&#228;ngeren Belichtungszeiten ist eine Kamera mit Spiegelvorausl&#246;sung von Vorteil um Verwacklungen durch den Spiegelschlag zu vermeiden. Sucherkameras ben&#246;tigen diese Funktion nicht.</li>
</ul>
<h3>Beispiel einer Belichtungsreihe:</h3>
<p>Im Wald hat man oft einen hohen Kontrast. Vor allem bei Sonnenschein oder wenn man gegen einen bew&#246;lkten Himmel wie auf dem Foto fotografiert. Der Belichtungsmesser w&#252;rde stark unterbelichten. Man w&#252;rde die B&#228;ume nur als schwarze Shilhouette erkennen. Eine Zeichnung im Vordergrund, den Baumst&#228;mmen und &#196;sten w&#228;re nicht erkennbar.</p>
<p>Man k&#246;nnte mit der Spotmessung einen passenden Punkt im Bild messen und so die B&#228;ume korrekt belichten. Aber dabei w&#228;ren helle Stellen ausgefressen. Auch nicht optimal. Also habe ich mich f&#252;r eine Blichtungsreihe mit 7 verschiedenen Belichtungswerten in 1er Lichtwerten entschieden. Allerdings wollte ich nicht das Foto mit der besten Belichtung.</p>
<div id="attachment_6196" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-6196" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/belichtungsreihen-fuer-bessere-fotos/attachment/belichtungsreihe/"><img class="size-full wp-image-6196" title="Belichtungsreihe" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/11/belichtungsreihe.jpg" alt="Belichtungsreihe" width="540" height="359" /></a><p class="wp-caption-text">Belichtungsreihe</p></div>
<p style="text-align: left;">Ich wollte die Zeichnung in den Lichtern und Schatten mit besserer Zeichnung wiedergeben. Daf&#252;r eignet sich die HDR-Fotografie hervorragend. Von allen 7 Belichtungen werden die optimalen Belichtungspartien im Motiv &#252;bernommen. Also habe ich alle 7 Fotos mit Photomatix optimiert. Daraus entstand dann das foglende Foto des Nadelbaum-Waldes:</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_6195" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-6195" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/belichtungsreihen-fuer-bessere-fotos/attachment/hohe-baeume-im-wald/"><img class="size-full wp-image-6195 " title="Nadelwald in HDR" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/11/nadelwald-hdr.jpg" alt="Nadelwald in HDR" width="540" height="359" /></a><p class="wp-caption-text">Nadelwald in HDR</p></div>
<p>Am Waldboden erkennt man alle Details. Die Baumst&#228;mme und &#196;ste sind mit allen Details der Borke erkennbar. Mit der HDR (= High Dynamic Range) Technik erfolgt sozusagen ein Kontrastausgleich. Manche Motive wirken damit fast schon unwirklich und unnat&#252;rlich. Aber dosiert eingesetzt wirken manche Fotomotive besser.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Belichtungsreihen k&#246;nnen bei gezielten Einsatz, Fotomotive bei schwierigen Lichtverh&#228;ltnissen, retten und sogar sehr gute Bilder hervorbringen.<p align="center"><script type="text/javascript"><!--
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		<title>Mit Belichtungsautomatiken bessere Fotos?</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 08:15:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototipps]]></category>
		<category><![CDATA[Belichtungsautomatiken]]></category>
		<category><![CDATA[Blendenautomatik]]></category>
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		<category><![CDATA[manuelle Belichtungseinstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Programmautomatik]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitautomatik]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Belichtungsautomatik kann bessere Fotos hervorbringen? Die meisten werden an ihrer Kamera die Programmautomatik benutzen. Logisch, da braucht man sich keine Gedanken &#252;ber Verschlu&#223;zeit und Blende machen. Schlie&#223;lich will man ja unbeschwert fotografieren und sich nicht auch noch &#252;ber physikalischen Gesetze den Kopf zerbrechen? Wer so denkt und handelt verschenkt manch guten fotografischen Volltreffer! Man [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Belichtungsautomatik kann bessere Fotos hervorbringen?</p>
<p>Die meisten werden an ihrer Kamera die Programmautomatik benutzen. Logisch, da braucht man sich keine Gedanken &#252;ber Verschlu&#223;zeit und Blende machen. Schlie&#223;lich will man ja unbeschwert fotografieren und sich nicht auch noch &#252;ber physikalischen Gesetze den Kopf zerbrechen?<span id="more-6157"></span></p>
<p>Wer so denkt und handelt verschenkt manch guten fotografischen Volltreffer!<br />
Man liefert sich der Willk&#252;r einer Vollautomatik aus, die nach einer vorgegebenen Belichtungs- und Blendenkombination arbeitet. Aber sie arbeitet nicht immer im Sinne des Fotografen und Motives.</p>
<p>Wer mehr aus seinen Fotomotiven machen will, sollte neben der Belichtungsmessung, sich auch n&#228;her mit den Belichtungsautomatiken befassen. Zumindest sollte man wissen was die Automatik macht. Welche Priorit&#228;t w&#228;hlt die Automatik in welcher Situation?</p>
<p>Viele Profifotografen arbeiten deswegen meist nicht mit einer Programmautomatik. Sie wollen Blende, Verschlu&#223;zeit oder beides gezielt steuern k&#246;nnen. Bei einer Programmautomatik ist dies nicht m&#246;glich und das Ergebnis w&#228;re meist Zufall aber nicht so wie gew&#252;nscht.</p>
<p>Also fangen wir bei den Basics an.</p>
<ul>
<li>Mit einer kurzen Belichtungszeit k&#246;nnen wir scharfe Fotos machen</li>
<li>Mit einer l&#228;ngeren oder langen Belichtungszeit k&#246;nnen wir verwischte oder verwackelte Fotos machen</li>
<li>Mit einer kleinen Blende (22 oder 32) erzielen wir eine hohe <a title="Sch&#228;rfentiefe" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/schaerfentiefe-fuer-bessere-fotos/">Sch&#228;rfentiefe</a></li>
<li>Mit einer gro&#223;en Blende (1,8 &#8211; 2,8) k&#246;nnen wir in Abh&#228;ngigkeit von der Brennweite eine geringe <a title="Sch&#228;rfentiefe" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/schaerfentiefe-fuer-bessere-fotos/">Sch&#228;rfentiefe</a> erzielen und sogar ein <a title="Motiv freistellen" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/unschaerfe-fuer-bessere-fotos/">Motiv freistellen</a>.</li>
</ul>
<p>Mit einer Programmautomatikk kann man diese Effekte nicht gezielt steuern!<br />
Als n&#228;chstes betrachten wir die verschiedenen Belichtungsm&#246;glichkeiten von modernen Spiegelreflexkameras. Manch bessere Sucherkamera oder Bridgekamera bietet diese auch oder wenigsten die ein oder andere Variante davon.</p>
<h3>Programmautomatik</h3>
<p>Wird vom Profi und engagierte Amateuer kaum bis gar nicht genutzt, da keine kontrollierte Belichtungszeit oder Blende m&#246;glich ist.<br />
Selbst thematische Programmautomatiken f&#252;r Makrofotos, Landschaftsfotos usw. sind wenig f&#252;r eine gezielte Fotografie geeignet.<br />
Ich m&#246;chte aber auf keinen Fall den Einsatz einer Programmautomatik unterbinden. Wem die Qualit&#228;t seiner Fotos ausreicht. OK.</p>
<h3>Manuelle Einstellung der Belichtungszeit und Blende</h3>
<p>Hier kann man beides gezielt ermitteln und einstellen.<br />
Aber hallo, selbst ich bentutze eine manuelle Einstellung nur in wenigen Situationen. Da wo weder Verschlu&#223;zeit, noch Blende ver&#228;ndert werden soll, mag dies Sinn machen. Im Fotostudio, bei gleichbleibenden Lichtverh&#228;ltnissen wo man ein Fotomotiv mit der Spotmessung gemessen und ermittelt hat.</p>
<p>Aber f&#252;r schnell wechselnde Lichtverh&#228;ltnisse oder bewegte Motive ist diese Belichtungsmessmethode meist die schlechtere.</p>
<h3>Zeitautomatik</h3>
<p>Die Blende wird fest eingestellt. So kann man die Sch&#228;rfentiefe klar vorgeben. Man kann dadurch auch gezielt ein Motiv freistellen.<br />
Meine bevorzugte Belichtungsautomatik.</p>
<p>Bei Landschafteaufnahmen wo eine hohe Tiefensch&#228;rfe gew&#252;nscht ist, kann ich diese klar vorgeben.<br />
Bei Motiven die ich mit einem Teleobjektiv freistellen m&#246;chte, kann ich dies ebenfalls durch eine ge&#246;ffnete Blende steuern.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_2871" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2871" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/unschaerfe-fuer-bessere-fotos/attachment/ahornsproessling/"><img class="size-full wp-image-2871 " title="Ahornspr&#246;ssling" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/06/ahornsproessling.jpg" alt="Ahornspr&#246;ssling" width="540" height="359" /></a><p class="wp-caption-text">Ahornspr&#246;ssling</p></div>
<h3 style="text-align: left;">Blendenautomatik</h3>
<p>Eine Verschlu&#223;zeit wird manuell eingestellt. Die Blende wird durch die vorhandene Lichtmenge automatisch nachgesteuert.</p>
<p>Die Blendenautomatik ist bei Fotomotiven sinnvoll, wo eine bestimmte Verchlu&#223;zeit erforderlich ist. In der Sportfotografie wo oft mit Teleobjektiven fotografiert wird, kann man so eine kurze Verschlu&#223;zeit einstellen um Verwacklungs- und Bewegungsunsch&#228;rfe zu vermeiden. Aber auch bei anderen bewegten Motive hat diese Belichtungsautomatik Vorteile. Spielende Kinder, ja fast alle schnell bewegten Fotomotive.</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_764" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-764" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/wie-entstand-dieses-foto/110-meter-huerdenlauf-der-herren/attachment/110-meter-huerden/"><img class="size-full wp-image-764 " title="110 Meter H&#252;rdenlauf" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/03/110-meter-huerden.jpg" alt="110 Meter H&#252;rdenlauf" width="540" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">110 Meter H&#252;rdenlauf</p></div>
<p style="text-align: left;"><strong>Fazit:</strong></p>
<p style="text-align: left;">Eine Programmautomatik reduziert meist die kreativen und kontrollierten M&#246;glichkeiten bei der Fotografie.</p>
<p style="text-align: left;">Zwar sind mit ihr schnelle Schnappsch&#252;sse m&#246;glich. Mit einer Blendenautomatik oder Zeitautomatik ist man bei bewussten Einsatz oft besser bedient. Als Grundlage sollte man den Zusammenhang zwischen Verschlusszeit und Blende und deren Auswirkung auf die <a title="Sch&#228;rfentiefe" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/schaerfentiefe-fuer-bessere-fotos/">Sch&#228;rfentiefe</a>, <a title="Bildsch&#228;rfe" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/bildschaerfe-fuer-bessere-fotos/">Bildsch&#228;rfe</a> und <a title="Unsch&#228;rfen" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/unschaerfe-fuer-bessere-fotos/">Unsch&#228;rfen</a> kennen.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit Unterbelichtung ein besseres Foto?</title>
		<link>http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/mit-unterbelichtung-ein-besseres-foto/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 07:16:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Belichtungsmessung]]></category>
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		<description><![CDATA[Warum sollte man ein Fotomotiv absichtlch unterbelichten? Bereits im Artikel &#252;ber den Belichtungsmesser habe ich aufgezeigt, wie diese funktionieren. Da die meisten von einem Grauwert mit 18% ausgehen, kann es bei manchen Motiven und Messmethoden  zu Fehlbelichtungen kommen. So ist dies bei einer mittenbetonten Integralmessung sehr leicht bei monochromen Motiven m&#246;glich. Je nach Farbe oder [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum sollte man ein Fotomotiv absichtlch unterbelichten?</p>
<p>Bereits im Artikel &#252;ber den <a title="Belichtungsmesser" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/der-belichtungsmesser-ein-garant-fuer-gute-fotos/"><strong>Belichtungsmesser</strong></a> habe ich aufgezeigt, wie diese funktionieren. Da die meisten von einem Grauwert mit 18% ausgehen, kann es bei manchen Motiven und Messmethoden  zu Fehlbelichtungen kommen.<span id="more-4504"></span></p>
<p>So ist dies bei einer mittenbetonten Integralmessung sehr leicht bei monochromen Motiven m&#246;glich. Je nach Farbe oder Helligkeit, kann das Ergebnis stark von der Realtit&#228;t abweichen.</p>
<p>Aber am besten lasse ich einfach ein Foto f&#252;r sich sprechen. Zu erst zeige ich euch das Motiv wie es der Belichtungsmesser darstellen w&#252;rde.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_4549" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-4549" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/mit-unterbelichtung-ein-besseres-foto/attachment/wolken-normal-belichtet/"><img class="size-full wp-image-4549 " title="Wolken normal belichtet" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/09/wolken-normal-belichtet.jpg" alt="Wolken normal belichtet" width="540" height="353" /></a><p class="wp-caption-text">Wolken normal belichtet</p></div>
<p style="text-align: left;">Auf dem ersten Blick sieht der Wolkenhimmel ganz gut aus. In Wirklichkeit ist er aber viel dunkler gewesen. Was ist passiert?</p>
<p style="text-align: left;">Der Belichtungsmesser hat die dunklen Wolken mit einem Grauwert von 18% gleichgesetzt und genauso belichtet! Was kann man dagegen tun?</p>
<p style="text-align: left;">Richtig, unterbelichten! Mit zwei Belichtungsstufen knapper belichtet sieht dann das Foto wie folgt aus:</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_4548" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-4548" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/mit-unterbelichtung-ein-besseres-foto/attachment/wolken-unterbelichtet/"><img class="size-full wp-image-4548 " title="Wolken unterbelichtet" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/09/wolken-unterbelichtet.jpg" alt="Wolken unterbelichtet" width="540" height="353" /></a><p class="wp-caption-text">Wolken unterbelichtet</p></div>
<p style="text-align: left;">Und nun sieht der Wolkenhimmel wie in Natura aus! Ein d&#252;sterer Gewitterhimmel wie ich ihn erblickt habe, ist auf dem Foto festgehalten.</p>
<p style="text-align: left;">Dasselbe hatte ich bei der Federlibelle, welche ich in der Morgend&#228;mmerung aufgenommen habe. Der Hintergrund war viel zu dunkel. Mit einer normalen Belichtung h&#228;tte der dunkle Hintergrund das gesamte Bild automatisch aufgehellt. Die Details von der Libelle w&#228;ren zum Gro&#223;teil &#252;berbelichtet. Es w&#228;re von dem Insekt weniger erkennbar.</p>
<div id="attachment_3747" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-3747" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/wie-entstand-dieses-foto/gemeine-federlibelle-platycnemis-pennipes/attachment/gemeine-federlibelle/"><img class="size-full wp-image-3747 " title="Gemeine Federlibelle (Platycnemis pennipes)" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/07/gemeine-federlibelle.jpg" alt="Gemeine Federlibelle (Platycnemis pennipes)" width="540" height="353" /></a><p class="wp-caption-text">Gemeine Federlibelle (Platycnemis pennipes)</p></div>
<p>In solchen F&#228;llen gibt es mehrere L&#246;sungsans&#228;tze. Entweder man macht eine Spotmessung an einer Stelle die einem Grauwert von 18% entspricht. In diesem Fall habe ich eine Stelle an der Libelle f&#252;r die Belichtungsmessung genommen und diesen Wert manuel an derKamera &#252;bertragen.</p>
<p>Wer mit einem Handbelichtungsmesser arbeitet, der mit Lichtmessung arbeitet, kann dies &#252;ber diesen Weg l&#246;sen. Bessere Handbelichtungsmesser haben einen wei&#223;en Diffuser der das Licht gleichm&#228;&#223;ig streut. Der Belichtungsmesser wird mit dem Diffuser zu Lichtquelle anvisiert. Danach liest man die Belichtungswerte ab und &#252;bertr&#228;gt diese auf die Kamera. Der Vorteil der Lichtmessung liegt auf der Hand. Es wird nur das tats&#228;chliche Licht gemessen. Verf&#228;lschungen durch Farben und Kontraste sind ausgeschlo&#223;en.</p>
<h3>Wie kann ich bewu&#223;t ein Foto unterbelichten?</h3>
<ul>
<li>korrekte Belichtungsmessung durch bewu&#223;te Spotmessung</li>
<li>Belichtungskorrektur mit Minus 1 oder mehrere Lichtstufen</li>
<li>&#220;ber die manuele Belichtungs- und Blendeneinstellung</li>
<li>Belichtungsmessung durch Lichtmessung mit Handbelichtungsmesser</li>
</ul>
<p><strong>Tipp</strong></p>
<p>Manche Motive wirken aber auch durch bewusste Unterbelichtung dramatischer oder intensiver. Farben k&#246;nnen dadurch intensiver wirken. Manche Motive wirken dadurch dramatischer. Bei einem langweiligen Wolkenhimmel, kann eine Unterbelichtung mehr Dramatik simulieren. Bei manchen Farben wird deren Charakter verst&#228;rkt.</p>
<p>Einfach von einem Motiv eine Belichtungsreihe machen. Gute Kameras bieten hier eine sogenannte Bracketing-Funktion an. Mit ihr kann man eine Belichtungsreihe automatisch realisieren. Sp&#228;ter w&#228;hlt man einfach das Bild aus, welches am besten gef&#228;llt.<p align="center"><script type="text/javascript"><!--
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		<title>Fr&#252;h aufstehen f&#252;r ein besseres Landschaftsfoto?</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 07:47:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
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		<category><![CDATA[früh aufstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Morgenlicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der derzeitigen Sommerhitze sehne ich mich relativ oft nach Abk&#252;hlung. Da fiel mir doch ein Fotoausflug vor ein paar Jahren ein. Und das Ergebnis d&#252;rfte wohl auch gleich als Fototipp, sofern nicht bereits bekannt, brauchbar sein. Manche Stammleser haben sicherlich bereits mitbekommen das ich im Remstal &#246;stlich von Stuttgart wohne. Durch das Remstal flie&#223;t [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der derzeitigen Sommerhitze sehne ich mich relativ oft nach Abk&#252;hlung. Da fiel mir doch ein Fotoausflug vor ein paar Jahren ein. Und das Ergebnis d&#252;rfte wohl auch gleich als Fototipp, sofern nicht bereits bekannt, brauchbar sein.</p>
<p>Manche Stammleser haben sicherlich bereits mitbekommen das ich im Remstal &#246;stlich von Stuttgart wohne. Durch das Remstal flie&#223;t logischerweise der kleine Flu&#223;, die Rems. Rechts und links erheben sich vom Tal W&#228;lder, Streuobstwiesen und Weinberge. Die H&#252;gel sind etwa 250 bis 350 Meter h&#246;her gelegen. Dies erschien mir vor einigen Jahren eine gute Basis f&#252;r interessante und stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen.<span id="more-3435"></span></p>
<p>Nun gibt es im Remstal nicht nur Landschaft zum fotografieren. In den Talorten hat sich neben der Landwirtschaft auch meist mittelst&#228;ndische Industrie angesiedelt. Was f&#252;r die Region und die Arbeitspl&#228;tze ein Segen ist, wird jeder Landschaftsfotograf als st&#246;rend empfinden.</p>
<p>Also habe ich mir Gedanken gemacht ob es irgendwelche M&#246;glichkeiten gibt um das Remstal so darzustellen, dass man keine Industriegeb&#228;ude auf den Fotos sieht? Viele der mir bekannten Aussichtspunkte brachten bei Tage nicht den gew&#252;nschten Effekt. Sicherlich kann man mit dem Bildausschnitt arbeiten. Aber wenn fast &#252;berall Wohnh&#228;user und Strommasten stehen geht doch einiges an der Bildstimmung verloren.</p>
<p>So entschlo&#223; ich mich in einem Jahr &#246;fters mal vor Sonnenaufgang aufzustehen, um so von h&#246;heren Aussichtspunkten im Gegenlicht der aufgehenden Sonne oder dem D&#228;mmerlicht davor abzulichten. Vielleicht ergibt sich ja so eine M&#246;glichkeit unpassendes auszublenden?</p>
<p>Also bin ich an einem Maimorgen am Wochenende um 5 Uhr aufgestanden. Drau&#223;en war es noch dunkel. Die Kameraausr&#252;stung hatte ich am Abend davor bereits gepackt. Mein Ziel war der Parkplatz am J&#228;gerschl&#246;&#223;schen auf dem Kappelberg. Der Kappelberg ist ein H&#252;gel bei Fellbach. Vom Parkplatz auf der H&#246;he hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt Fellbach mit ihren Stadteilen Schmiden und &#214;ffingen. Aber man hat auch einen weiten Blick in das Remstal.</p>
<p>Am Sonntag waren um diese Uhrzeit noch kaum andere Autos unterwegs. So war ich in etwa 20 Minuten dort. Im Osten hatte es bereits zu d&#228;mmern begonnen. Die Sonne war aber noch nicht aufgegangen.</p>
<p>Ich hatte unversch&#228;mtes Gl&#252;ck. Das Licht war vor dem Sonnenaufgang in goldgelb getaucht. Und in manchen Talsenken hatte sich leichter Bodennebel gebildet der teilweise unpassende Geb&#228;ude und Industriekennzeichen versteckte.</p>
<p>Die Kamera hatte ich gleich schussbereit. Zum Einsatz kam auch ein Einbeinstativ. In einer knappen Stunde machte ich mit verschiedenen Brennweiten und Standpunkten &#252;ber 50 verschiedene Fotos. Teilweise auch mit Belichtungsreihen. Wozu Belichtungsreihen? Bei Gegenlicht ist die exakte Belichtung oft ein Gl&#252;cksspiel. Da sollten Belichtungsreihen den passend belichteten Treffer bringen.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_3434" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-3434" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/frueh-aufstehen-fuer-ein-besseres-landschaftsfoto/attachment/weinberg-kappelberg/"><img class="size-full wp-image-3434 " title="Weinberg am Kappelberg" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/07/weinberg-kappelberg.jpg" alt="Weinberg am Kappelberg" width="540" height="364" /></a><p class="wp-caption-text">Weinberg am Kappelberg</p></div>
<p>Das Foto vom Weinberg im Kappelberg entstand auch im Gegenlicht des Morgenlichtes. Als Brennweite kam ein leichtes Weitwinkel mit 35 mm zum Einsatz. Als Film wurde der Kodak Ektachrome E100VS professionel eingesetzt, da mir seine intensiven Farben besonder gut gefallen.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_3433" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-3433" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/frueh-aufstehen-fuer-ein-besseres-landschaftsfoto/attachment/kappelberg/"><img class="size-full wp-image-3433  " title="Blick vom Kappelberg in das Remstal" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/07/kappelberg.jpg" alt="Kappelberg bei Fellbach" width="540" height="364" /></a><p class="wp-caption-text">Blick vom Kappelberg in das Remstal</p></div>
<p style="text-align: left;">Der Blick vom Kappelberg in das Remstal ist eine sch&#246;ne Stimmungsaufnahme geworden. Der leichte Morgennebel im Tal bringt noch etwas Tiefe und Staffage in das Bild. Leider sind nicht alle Strommasten vom Nebel bedeckt gewesen <img src='http://www.blog-ueber-fotografie.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: left;">Die Aufnahme entstand mit einem 2,8/180 mm und wurde ebenfalls auf den Diafilm von Kodak Ektachrome E100VS professionel belichtet.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1331" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-1331" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/wie-entstand-dieses-foto/perlschnur/attachment/perlschnur/"><img class="size-full wp-image-1331 " title="Perlschnur" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/04/perlschnur.jpg" alt="Perlschnur" width="540" height="356" /></a><p class="wp-caption-text">Perlschnur</p></div>
<p>Die Enstehung des Foto Perlschnur habe ich ja bereits <a title="Perlschnur" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/wie-entstand-dieses-foto/perlschnur/">hier</a> erl&#228;utert. Im Prinzip entstand es &#228;hnlich wie die Fotos im Mai vom Kappelberg bei Fellbach. Einziger Unterschied war dass es Januar und sehr frostig war.</p>
<p>Morgenstund hat gold im Mund oder der fr&#252;he Vogel f&#228;ngt den Wurm hat sich auch hier mal wieder bewahrheitet.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Fr&#252;h aufstehen kann bei einigen Motiven lohnenswert sein. W&#228;hrend bei Sonnenunterg&#228;ngen meist viele Menschen, Autos oder sonstig st&#246;rendes unterwegs sind, hat man fr&#252;h morgens oft diese St&#246;rfaktoren weniger oder sogar gar nicht. Oft kann man so ungest&#246;rt seine Landschaftsaufnahmen planen, gestalten und umsetzen und ist dann meist zum zweiten Fr&#252;hst&#252;ck wieder zu Hause <img src='http://www.blog-ueber-fotografie.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> <p align="center"><script type="text/javascript"><!--
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Belichtungsmesser ein Garant f&#252;r gute Fotos?</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 07:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototipps]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit einer korrekten Belichtungsmessung bessere Fotos erzielen? Schlie&#223;lich wird ja auch die korrekte Belichtung eines Bildes als positives Bewertungskriterium empfunden. Da werden sicherlich viele Leser denken, dass ja die Belichtungsautomatik (fast) immer perfekt ist! Stimmt dies wirklich? Nein, zumindest nicht in jedem Fall. Und warum sind nicht alle Fotos mit automatischen Belichtungsmesser perfekt? Mhh, dass [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer korrekten Belichtungsmessung bessere Fotos erzielen?</p>
<p>Schlie&#223;lich wird ja auch die korrekte Belichtung eines Bildes als positives Bewertungskriterium empfunden.</p>
<p>Da werden sicherlich viele Leser denken, dass ja die Belichtungsautomatik (fast) immer perfekt ist! Stimmt dies wirklich? Nein, zumindest nicht in jedem Fall.</p>
<p>Und warum sind nicht alle Fotos mit automatischen Belichtungsmesser perfekt?<span id="more-3119"></span></p>
<p>Mhh, dass kann viele Gr&#252;nde haben. Eine Automatik ist nun mal auf eine bestimmte Konstellation bzw. Einstellung justiert. Weicht das Motiv davon ab, weicht auch die automatische Belichtung vom Idealwert ab. Um dieser Frage weiter nachgehen zu k&#246;nnen m&#252;ssen wir also erst einmal verstehen wie ein Belichtungsmesser &#252;berhaupt arbeitet?</p>
<p>In den fotografischen Anf&#228;ngen hat man die Belichtung mit externen Handbelichtungsmessger&#228;ten ermittelt. In den 50er und 60er Jahren gab es auch in der g&#252;nstigeren Preisklasse Handbelichtungsmesser mit Selenzelen als Mess- und Stromversorgungszelle. Die Selenzelen haben den zus&#228;tzlichen Kauf von Batterien erspart. Allerdings mit dem Nachteil, dass die Selenzahlen nach 10-25 Jahren ersch&#246;ft waren und somit der Belichtungsmesser unbrauchbar wurde. Ohne Strom war auch da nichts los.</p>
<div id="attachment_3127" class="wp-caption aligncenter" style="width: 439px"><a rel="attachment wp-att-3127" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/der-belichtungsmesser-ein-garant-fuer-gute-fotos/attachment/belichtungsmesser/"><img class="size-full wp-image-3127" title="Belichtungsmesser mit Selenzellen" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/06/belichtungsmesser.jpg" alt="Belichtungsmesser mit Selenzellen" width="429" height="279" /></a><p class="wp-caption-text">Belichtungsmesser mit Selenzellen - Copyright Light Impression - Fotolia.com</p></div>
<p>Handbelichtungsmessser gibt es auch heute noch. In der Gro&#223;formatfotografie und bei schwierigen Lichtsituationen und der Studioblichtfotografie sind sie bei gekonnter Anwendung zuverl&#228;ssiger als ein in der Kamera eingebauter Belichtungsmesser. Aber die Handbelichtungsmesser sind heute weniger unser Thema. Auch wenn die Funktionsweise weitesgehenst identisch zu den eingebauten ist. Beide messen das Licht und ermitteln an Hand des Lichtwertes die m&#246;glichen Kombinationen zwischen Blende und Verschlu&#223;zeit.</p>
<p>Also gehen wir einfach mal von den Belichtungsmessger&#228;ten einer heute modernen Sucher- und Spigelreflexkamera aus.</p>
<h3>Alle Belichtungsmesser sind auf einen Grauwert von 18% kalibriert!</h3>
<p><strong>Was k&#246;nnen wir daraus ableiten?</strong></p>
<ul>
<li>Wenn man damit ein wei&#223;es Motiv belichtet, wird es nicht wei&#223; sondern grau (18% Grauwert)!</li>
<li>Wenn man damit ein schwarzes Motiv belichtet, wird es nicht schwarz sondern grau (18% Grauwert)!</li>
</ul>
<p>Der Fotograf denkt dann &#8220;Was f&#252;r ein schlechtes Foto oder was f&#252;r ein schlechter Belichtungsmesser?&#8221;.<br />
Da denkt er aber falsch. Der Belichtungsmesser hat ja alles richtig gemacht da er ja auf 18% Grauwert kalibriert ist!<br />
Der Fotograf hat den Fehler gemacht, da er dies nicht wusste oder nicht ber&#252;cksichtigt hat.</p>
<p><strong>Was h&#228;tte der Fotograf anders machen k&#246;nnen um eine korrekte Belichtung zu erzielen?</strong></p>
<p>Richtig, ich h&#246;re es schon die ersten Leser laut rufen!<br />
Die Belichtung auf einen Grauwert von 18% einstellen!<br />
Leicht gesagt. Aber wie macht man das?<br />
Im Fotofachhandel gibt es daf&#252;r genormte Graukarten.<br />
Wenn man diese bei einer Bilderserie mit gleichen Lichtverh&#228;ltnissen f&#252;r die ersten Aufnahme belichtet, kann man danach die ganze Fotoserie auf den korrekten Grauwert angleichen.<br />
Ein Profifotograf der auf Filmaterial belichtet wird den Beleuchtungsaufbau an Hand von Polaroid-Testaufnahmen schnell und zielsicher ermitteln.<br />
Im Zeitalter von Digitalkameras kann man dies im Display und an Hand des Belichtungsdiagrammes grob beurteilen. Aber Korrekturen sind auch im Nachhinein mit Bildbearbeitung f&#252;r die gesamte Fotoserie m&#246;glich. In Adobe Lightroom geht dies besonders komfortabel. Das Foto mit der Graukarten wird auf die Helligkeit der echten Graukarte korrigiert und dabei k&#246;nnen auch eventuelle Farbkorrekturen vorgenommen werden.<br />
Danach einfach die Korrekturwerte auf die anderen Fotos der Serie kopieren. Und schon hat man perfekt belichtete Fotos <img src='http://www.blog-ueber-fotografie.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Wie gewichtet der Belichtungsmesser die Messung?</h3>
<p>Was soll das f&#252;r eine Frage sein? Je nach Lichtsituation ist dies eine wichtige Frage. Um gezielt die Belichtung messen zu k&#246;nnen sollte man die Funktion der Belichtungsmessung genau kennen. Nur so kann man auch gezielt eine Aufnahme korrekt belichten. Hier gibt es bei den Kameras heute drei grundlegende Messmethoden.</p>
<p><strong>Mittenbetonte Belichtungsmessung</strong><br />
Je nach Kamerahersteller kann hier die Gewichtung abweichen. Viele gewichten die Bildmitte mit etwas 60% und das Bildumfeld mit etwa 40%. Daraus wird ein Mittelwert vom Belichtungsmesser ermittelt. Im Prinzip ist dies die klassische Belichtungsmessmethode. Aber auch eine der weniger zuverl&#228;ssigen. Wenn in der Bildmitte ein Motiv etwa einem Grauwert von 18% entspricht ist alles in Ordnung. Wenn nicht, kann es &#220;ber- oder Unterbelichtungen beim Hauptmotiv geben.</p>
<p><strong>Spotmessung</strong><br />
Wie der Name bereits sagt wird nur ein bestimmter Punkt (= Spot) bzw. Ausschnitt gemessen. Diese Messmethode kann sehr exakt sein. Aber um diese richtig einsetzen zu k&#246;nnen braucht man auch die Kenntnis &#252;ber die Funktion und wo der Einsatz sinnvoll ist. Bei schnell bewegten Motiven wird es mit dieser Belichtungsautomatik keinen Sinn machen, da bei unruhigem Hintergrund die Belichtungsmessung sehr stark variieren wird. Bei manueller Belichtungseinstellung oder &#220;bertragung oder statischen Motiven macht diese Messmethode durchaus Sinn. Aber auch bei entfernten Motiven wo es auf Grund hoher Kontraste im Motiv um eine exakte Messung des Hauptmotives geht.<br />
Die Spotmessung ist zwar sehr exakt, muss aber auch mit sehr viel &#220;berlegung angewendet werden.<br />
Von Olympus gab es auch Kameras die eine Multispotmessung hatten und daraus einen Mittelwert gebildet haben. Unter dem Strich muss man sich aber bei einem Motiv immer f&#252;r eine Bildstelle entscheiden. Da hilft dann auch eine Multispotmessung wenig, wenn der Kontrastumfang h&#246;her ist was ein Film oder Chip umsetzen kann.</p>
<p><strong>Mehrfeldbelichtungsmessung</strong><br />
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe war Nikon einer der ersten Kamerahersteller die eine Mehrfeldmessung (= Matrixmessung) in einer Kleinbildspiegelreflexkamera eingebaut haben. Die meisten hochwertigen Kameras arbeiten oft mit dieser sehr universellen und auch sehr pr&#228;zisen Belichtungsmessmethode.<br />
Die Belichtung wird in mehrere Belichtungszonen aufgeteilt. Wie viele ist von der Kamera und ihrer Einstellm&#246;glichkeit abh&#228;ngig. Alle Belichtungszonen werden separat gemessen. Die ermittelten Messwerte werden mit z.b. &#252;ber 100.000 gespeicherten Belichtungswerten anderer Referenzfotos verglichen. Aus dieser Computerberechnung wird der optimale Belichtungswert ermittelt. Ich bin immer wieder erstaunt wie gut diese Messmethode selbst bei schwiergien Lichtverh&#228;ltnissen gute bis sehr gute Messergebnisse liefert.<br />
Bei mir ist dies die Hauptbelichtungsmessmethode. Inzwischen werden bei besseren Kameramodellen sogar die Farben bzw. Farbwiedergaben erkannt und ber&#252;cksichtigt. Es wird also nicht nur auf 18% Grauwert gemessen, sondern auch die einzelnen Grundfarben dabei ber&#252;chsichtigt.</p>
<p>In der Praxis kann man mit diesem Grundwissen in den meisten F&#228;llen eine korrekte Belichtung ermitteln.</p>
<p>Zum Thema Graukarten noch ein kleiner Tipp. Ein uralter Tipp. Wer keine Graukarte zur Hand hat, und die Hautf&#228;rbung eines Mitteleurop&#228;ers wie ich hat, kann auch alternativ die innere Handfll&#228;che zur korrekten Belichtungsmessung nehmen. Diese entspricht bei den meisten Mitteleurop&#228;ern auch einem Grauwert von 18% <img src='http://www.blog-ueber-fotografie.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Zusammenfassung &#252;ber Belichtungsmesser und Belichtungsmessung</h3>
<ul>
<li>Belichtungsmesser sind auf einen Grauwert 18% kalibriert</li>
<li>korrekte Ermittlung der Belichtung mit einer Graukarte oder Handinnenfl&#228;che</li>
<li>Matrixmessung f&#252;r universelle Fotomotive</li>
<li>Spotmessung f&#252;r schwierige Lichtsituationen mit hohem Kontrast (Konzertfotografie, Gegenlicht &#8230;)</li>
<li>Mittenbetonte Belichtungsmessung, wenn die Kamera nichts anderes kann</li>
</ul>
<p>Wie man sehen kann ist die Belichtungsmessung kein gro&#223;es Hexenwerk. Unwissend kann man aber manche Fehlbelichtung erzielen. Mit diesem Grundwissen hoffe ich k&#246;nnen solche Fehler wenigstens sp&#252;rbar reduziert werden.</p>
<p>Noch ein kleiner abschlie&#223;ender Hinweis. Bei &#220;berbelichtungen kann man meist weniger retten, als bei Unterbelichtungen. Logisch wo nichts mehr ist, kann man auch nichts mehr herausholen. Im Zweifelsfall also lieber etwas unterbelichten. Aus dunklen Bildteilen kann man eher noch in der Bildbearbeitung Details heraus holen.<p align="center"><script type="text/javascript"><!--
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		<item>
		<title>Unsch&#228;rfe f&#252;r bessere Fotos?</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 11:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bessere Fotos]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit Unsch&#228;rfe ein besseres Foto machen? Das h&#246;rt sich f&#252;r den Laien auf den ersten Blick sicherlich unlogisch an? In den meisten F&#228;llen will man ja schlie&#223;lich erkennen was auf einem Foto belichtet wurde. Man will die abgelichteten Personen deutlich erkennen k&#246;nnen. Warum sollte man da durch unscharfe Fotos ein Bild besser gestalten k&#246;nnen? Da [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Unsch&#228;rfe ein besseres Foto machen?</p>
<p>Das h&#246;rt sich f&#252;r den Laien auf den ersten Blick sicherlich unlogisch an? In den meisten F&#228;llen will man ja schlie&#223;lich erkennen was auf einem Foto belichtet wurde. Man will die abgelichteten Personen deutlich erkennen k&#246;nnen.</p>
<p>Warum sollte man da durch unscharfe Fotos ein Bild besser gestalten k&#246;nnen?</p>
<p>Da m&#252;sste man allerdings erst einmal wissen was Unsch&#228;rfe ist? Im Prinzip das Gegenteil von Sch&#228;rfe. Was Sch&#228;rfe ist und wie man diese optimieren und simulieren kann habe ich bereits im Artikel &#252;ber die <a title="Bildsch&#228;rfe" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/bildschaerfe-fuer-bessere-fotos/">Bildsch&#228;rfe</a> geschrieben.</p>
<p>Wenn man all diese Punkte umkehrt erh&#228;lt man automatisch unscharfe Fotos. So einfach ist dies in der Praxis nun auch wieder nicht. Ausserdem fangen wir mit den meisten komplett unscharfen Fotos ja nichts an. Ausser wir w&#228;hlen bewusst eine abstrakte Ausdrucksform?<span id="more-2868"></span></p>
<p>Also wie man m&#246;glichst scharfe Fotos machen kann, haben wir bereits gelernt. Nun fragt sich aber sicherlich der neugierige Leser, warum wir uns dann noch mit der Unsch&#228;rfe besch&#228;ftigen sollen?</p>
<p>Ganz einfach. Auch die Unsch&#228;rfe in einem Bild kann gezielt zur Gestaltung und Steigerung einer Bildaussage eingesetzt werden. Deswegen wir dies unser heutiges Thema sein. Heute werde ich versuchen M&#246;glichkeiten aufzuzeigen wie man Unsch&#228;rfen in einem Bild gezielt einbauen kann und welche Auswirkungen diese auf die Qualit&#228;t eines Bildes haben k&#246;nnen.</p>
<h3>Unsch&#228;rfe durch Freistellen</h3>
<p>Das Freistellen geh&#246;rt sicherlich zu einer der gestalterischen Klassiker. Wie der Name Freistellen bereits sagt, wird ein Hauptmotiv durch einen unscharfen Hintergrund freigestellt. Das bedeutet das der Hintergrund v&#246;llig unscharf in einer Farbfl&#228;che verschwimmt und so der Blick des Bildbetrachters nicht vom Hauptmotiv abgelenkt wird.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_2871" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2871" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/unschaerfe-fuer-bessere-fotos/attachment/ahornsproessling/"><img class="size-full wp-image-2871 " title="Ahornspr&#246;ssling" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/06/ahornsproessling.jpg" alt="Ahornspr&#246;ssling" width="540" height="359" /></a><p class="wp-caption-text">Ahornspr&#246;ssling</p></div>
<p style="text-align: left;">Der kleine Spr&#246;ssling an einem alten Ahornbaum wurde mit einem 2,8/180 mm Telebobjektiv bei offener Blende 2,8 aufgenommen. Durch den relativ kurzen Aufnahmeabstand, die Telebrennweite und der voll ge&#246;ffneten Blende erzielte ich eine geringe Sch&#228;rfentiefe und konnte das Hauptmotiv vom Hintergrund freistellen. Von der gr&#252;nen Wiese sind keine Details mehr erkennbar. Sie verschwimmt in einer gr&#252;nen Farbfl&#228;che und lenkt so den Bildbetrachter nicht vom Hautpmotiv dem Ahornzweiglein ab. Der Blick konzentriert sich so automatisch immer wieder auf das Hauptmotiv.</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_140" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-140" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/wie-entstand-dieses-foto/spinnennetz/attachment/spinnennetz-2/"><img class="size-full wp-image-140 " title="Spinnennetz" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/02/spinnennetz.jpg" alt="Spinnennetz" width="540" height="347" /></a><p class="wp-caption-text">Spinnennetz</p></div>
<p>Bei der Aufnahme des Spinnennetzes und der Kreuzspinne wurde die selbe Gestaltung gew&#228;hlt. Ein Telebojektiv 5,6/400mm mit Zwischenring. Kurzer Aufnahemabstand und fast geschlossen Blende 8. Auch hier wurde der unruhige Hintergrund einer Wiese erfolgreich freigestellt und lenkt so das Auge des Bildbetrachters nicht vom Hautpmotiv dem Spinnennetz und der Kreuzspinne ab.</p>
<p>Super, solche Motive gefallen dir. Das willst du auch machen?</p>
<p><strong>Welche Kriterien m&#252;ssen zum freistellen erf&#252;llt werden?</strong></p>
<ul>
<li>Teleobjektive</li>
<li>lichtstarke Objektive</li>
<li>Kurzer Aufnahmeabstand</li>
<li>Gr&#246;&#223;eres Aufnahmeformat (Vollformatchip)</li>
<li>Bildbearbeitung (wie Photoshop)</li>
</ul>
<p>Das liest sich ja supereinfach? Ja, aber in der Praxis sieht es oft etwas schwieriger aus. Man kommt nicht nah genug an das Motiv. Man hat keine Kamera mit Vollformatchip. Man hat kein lichtstarkes Objektiv. Oder man hat kein Telebojektiv. Ohne diese Punkte ist das Freistellen nur erschwerter oder gar nicht m&#246;glich.</p>
<p>Bei den meisten digitalen Sucherkameras ist auf Grund des kleinen Aufnahmechips meist kein freistellen realiserbar.</p>
<p>Lichtstarke Objektive sind oft um ein vielfaches teurer. Aber sie sind eine der wesentlichen Grundlagen um ein Freistellen realisieren zu k&#246;nnen. Mit einem 4,5-5,6/70-300 mm Zoom wie es oft im Kameraset angeboten wird, ist kaum ein Freistellen realiserbar. Hier braucht man schon ein 2,8/80-200 Objektiv. Noch besser w&#228;re ein 1,8/200mm. Aber daf&#252;r legt man bereits ein paar tausend Euro hin. Da ist auch meine preisliche Schmerzgrenze &#252;berschritten.</p>
<p>Wer also auch die gestalterischen M&#246;glichkeiten des Freistellens nutzen m&#246;chte mu&#223; also auch etwas tiefer in den Geldbeutel greifen. Ein 2,8/80-200mm oder 2,8/180 oder 200mm kostet derzeit je nach Hersteller und Technik zwischen 1500 &#8211; 3000 €. Bei h&#246;heren Brennweiten wie 300 oder 400mm werden die Lichtst&#228;rken von 2,8 dann ganz sch&#246;n teuer. Wenn man da nicht beruflich sein Geld verdient, k&#246;nnen auch manche Objektive mit geringerer Lichtst&#228;rke von Fremdherstellern eine Alternative sein. Auf Grund der langen Brennweite kann man damit mit geringerem Aufnahmeabstand durchaus noch befriedigend freistellen. Aber solch eine Anschaffung lohnt sich meiner Meinung nach nur wenn man solch ein Objektiv auch &#246;fters nutzen m&#246;chte. Bei Tier- und Sportfotos wird man kaum um l&#228;ngere Brennweiten herum kommen.</p>
<p>Der letzte Ausweg um ein Motiv freizustellen ist noch die Bildbeareitung. Einfach das Motiv ausschneiden und den restlichen Hintergrund mit einen Weichzeichenfilter wie Gau&#223;scher Weichzeichner aufl&#246;sen. Letzter Ausweg deswegen, da diese M&#246;glichkeit auf Grund des hohen Zeitaufwandes bei der Bearbeitung nur als Notl&#246;sung angesehen werden kann.</p>
<h3>Unsch&#228;rfe durch Bewegung</h3>
<p>Bei bewegten Motiven kann eine sichtbare Unsch&#228;rfe des bewegten Motives eine Steigerung der Bildaussage unterstreichen. Was ich meine zeige ich einfach mal an den folgenden Fotos.</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_141" class="wp-caption aligncenter" style="width: 496px"><a rel="attachment wp-att-141" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/wie-entstand-dieses-foto/gestaltung-einer-staffelholz-uebergabe/attachment/staffelholz/"><img class="size-full wp-image-141   " title="Bewegungsunsch&#228;rfe" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/02/staffelholz.jpg" alt="&#220;bergabe Staffelholz" width="486" height="329" /></a><p class="wp-caption-text">Bewegungsunsch&#228;rfe</p></div>
<p>Um die Dynamik zu unterstreichen wurden bei diesem Foto verschiedene Effekte gezielt eingesetzt. Der Hintergrund wurde mit l&#228;ngerer Verschlu&#223;zeit gemacht und bei der Aufnahme mitgezogen. Dadurch entstanden die verwischten gr&#252;nen Streifen. Die beiden H&#228;nde wurden mit dem Staffelholz scharf aufgenommen. Der Bewegungsunsch&#228;rfe wurde mit Photoshop in mehreren Phasen eingearbeitet.</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_2897" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2897" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/unschaerfe-fuer-bessere-fotos/attachment/zoomeffekt/"><img class="size-full wp-image-2897 " title="Zoomeffekt" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/06/zoomeffekt.jpg" alt="Zoomeffekt" width="540" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Zoomeffekt</p></div>
<p style="text-align: left;">Eine weitere M&#246;glichkeit der Unsch&#228;rfe ist das Zoomen. Man w&#228;hlt eine l&#228;ngere Verschlu&#223;zeit und zoomt das Objektiv w&#228;hrend der Belichtung. Durch das verschieben der Brenneite entsteht dieser Zoomeffekt. Die Wischer gehen zentral nach aussen. Damit kann man ein Hauptmotiv in der Mitte sehr konzentriert darstellen. Bei dem Weitspringer entsteht durch den Zoomeffekt auch noch der Eindruck von Dynamik.</p>
<p style="text-align: left;">Bei dem Foto wurde nicht die klassische Zoommethode eingesetzt. Der Zoomeffekt entstand im Photoshop. So kann man den Effekt kontrollierter einsetzen. Durch die lange Verschlu&#223;zeit w&#228;re auch der Weitspringer nicht so gestochen scharf. Den Zoomeffekt zur kontrollierten Steuerung also am besten mit einem Bildbearbeitungsprogramm nachtr&#228;glich gestalten.</p>
<p style="text-align: left;">Ein &#228;hnlicher Effekt wie der Zoomeffekt ist das mitziehen bei einer l&#228;ngeren Verschlu&#223;zeit. So wie der Hintergrund vom Bild mit dem Staffelholz entstand. Bei einer Sekunde die Kamera von links nach rechts bewegt und man hat einen manchmal ganz sch&#246;nen Wischeffekt. Auch dieser Effekt l&#228;&#223;t sich heute kontrollierter &#252;ber Bildbearbeitung erzielen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Fazit:</strong></p>
<p style="text-align: left;">Der gezielte Einsatz von Unsch&#228;rfen kann die Bildaussage verst&#228;rken und so zu einem ausdruckst&#228;rkeren Foto f&#252;hren.</p>
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		<item>
		<title>Sch&#228;rfentiefe f&#252;r bessere Fotos?</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 08:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototipps]]></category>
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		<category><![CDATA[Fototipp]]></category>
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		<category><![CDATA[Schärfentiefe]]></category>
		<category><![CDATA[Tiefenschärfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Es erstaunt mich immer wieder wie viele Hobbyfotografen sich eine teure Spiegelreflexkamera kaufen und dann oft nicht einmal den Zusammenhang von Blende, Verschlu&#223;zeit, Brennweite und der Bilddiagonalen des Aufnahmechips oder Filmes kennen? Um gezielter fotografieren zu k&#246;nnen sollte man wenigstens dieses Grundwissen haben und noch besser w&#228;re es, dieses auch gezielt einzusetzen. Ohne dieses Grundwissen [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es erstaunt mich immer wieder wie viele Hobbyfotografen sich eine teure Spiegelreflexkamera kaufen und dann oft nicht einmal den Zusammenhang von Blende, Verschlu&#223;zeit, Brennweite und der Bilddiagonalen des Aufnahmechips oder Filmes kennen?</p>
<p>Um gezielter fotografieren zu k&#246;nnen sollte man wenigstens dieses Grundwissen haben und noch besser w&#228;re es, dieses auch gezielt einzusetzen. Ohne dieses Grundwissen wird der Gro&#223;teil der Fotografien mehr ein Zufallsergebnis bleiben.</p>
<p>Aber f&#252;r die, welche hier noch Wissensl&#252;cken haben sollten, m&#246;chte ich diese mit diesem Artikel reduzieren. Alle vier Faktoren, Blende, Verschlu&#223;zeit, Brennweite und die Bilddiagonale des Aufnahmemediums haben auch Einflu&#223; auf die Sch&#228;rfentiefe.<span id="more-2774"></span></p>
<h3>Was ist Sch&#228;rfentiefe?</h3>
<p>Es ist der Bereich eines Objektes oder Objektraumes der von einem optischen System scharf abgebildet wird.</p>
<p>Alles klar?</p>
<p>Dann k&#246;nnt ihr ja loslegen und dieses Wissen konkret und gezielt in der Fotografie anwenden?</p>
<p>Ich bef&#252;rchte, daf&#252;r ist die kurze Definition den meisten dann doch zu kurz oder zu abstrakt?</p>
<h3>Sch&#228;rfentiefe in der Theorie</h3>
<p>Inzwischen haben wir ja erfahren das die Blende, Verschlu&#223;zeit, Objektiv und die Diagonale des Aufnahmemdiums Film oder Chip Einflu&#223; haben. Also versuche einfach mal diese Faktoren verst&#228;ndlich zu erl&#228;utern.</p>
<p><strong>Objektive</strong><br />
Bei Weitwinkelobjektiven hat man bei gleicher Blende eine h&#246;here Sch&#228;rfentiefe wie bei einem Teleobjektiv. Lassen wir doch einfach Fotos sprechen. Das erste Foto wurde mit einem 20mm Weitwinkel aufgenommen und das Motiv ist von vorne bis hinten scharf.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_128" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-128" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/bildschaerfe-fuer-bessere-fotos/attachment/birkenstamm/"><img class="size-full wp-image-128  " title="20mm Objektiv mit hoher Sch&#228;rfentiefe" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/02/birkenstamm.jpg" alt="Birkenstamm" width="540" height="359" /></a><p class="wp-caption-text">20mm Objektiv mit hoher Sch&#228;rfentiefe</p></div>
<p style="text-align: left;">Nun eignen sich nicht f&#252;r alle Motive Weitwinkelobjektive. Sobald man in den Telebereich kommt, reduziert sich auf Grund der l&#228;ngeren Brennweite automatisch die Sch&#228;rfentiefe. Viele Motive kann man allerdings nur mit dem Teleobjektiv fotografieren. Tiere und Sportmotive sind solche Klassiker. Aber auch in manch einer anderen Situation ist der Einsatz von Teleobjektiven nicht vermeidbar. Damit man mal den Unterschied erkennen kann ist das n&#228;chste Foto mit einem 400m Teleobjektiv aufgenommen worden.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_465" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-465" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/naeher-ran-ans-motiv-fuer-bessere-fotos/attachment/kormoran/"><img class="size-full wp-image-465 " title="400mm Teleobjektiv mit geringer Sch&#228;rfentiefe" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/02/kormoran.jpg" alt="Kormoran" width="540" height="398" /></a><p class="wp-caption-text">400mm Teleobjektiv mit geringer Sch&#228;rfentiefe</p></div>
<p>Wie man auf dem Foto erkennnen kann, ist es sogar m&#246;glich die Sch&#228;rfentiefe gestalterisch einzusetzen! Auf dem Foto habe ich bewu&#223;t nicht stark abbgeblendet, damit der Hintergrund halbwegs freigestellt wird. Freigestellt bedeutet in diesem Fall, dass der Hintergrund durch zu geringe Sch&#228;rfentiefe in Unsch&#228;rfe verschwimmt. Dadurch konzentriert sich der Blick des Betrachters nur auf das Hauptmotiv. Der Betrachter wird nicht von einem unruhigen Hintergrund abgelenkt.</p>
<p><strong>Die Blende</strong></p>
<p>Durch abblenden erh&#228;lt man eine gr&#246;&#223;ere Sch&#228;rfentiefe. Durch eine ge&#246;ffnete Blende ist die Sch&#228;rfentiefe geringer. Beides hat Vor- und Nachteile und ist oft von der Aufnahmesituation und dem gew&#252;nschten Effekt und Ziel abh&#228;ngig.</p>
<p>Die meisten Objektive erreichen ihre beste Sch&#228;rfe wenn man um 2-4 Blenden abblendet. Will man aber ein Motiv freistellen (= mit Teleobjektiv den Hintergrund in Unsch&#228;rfe verschwimmen lassen) w&#252;rde ein abblenden das freistellen vermindern.</p>
<p>Zu starkes abblenden bis zum Anschlag auf Blende 22 oder 32 kann wiederum zu Beugunsunsch&#228;rfe f&#252;hren!</p>
<p>Wie man sieht ist es oft keine leichte Entscheidung. Aber mit qualit&#228;tiv sehr guten Objektiven fallen manche optischen Verschlechterungen kaum ins Gewicht.</p>
<p><strong>Die Verschlu&#223;zeit</strong></p>
<p>hat eigentlich keinen direkten Einflu&#223; auf die Sch&#228;rfentiefe. Aber indirekt schon, da ja Verschlu&#223;zeit und Blende in gegenseitiger Abh&#228;ngigkeit sind. Beide steuern die Menge an Licht die auf den Film oder Chip treffen. Wird die Verschlu&#223;zeit um einen Wert k&#252;rzer eingestellt, mu&#223; f&#252;r eine korrekte Belichtung die Blende weiter ge&#246;ffnet werden. Wird die Verschlu&#223;zeit um einen Wert l&#228;nger eingestellt, mu&#223; f&#252;r eine korrekte Belichtung die Blende um einen Wert weiter geschlo&#223;en werden.</p>
<p><strong>Bilddiagonale des Film oder Aufnahmechip</strong></p>
<p>Die Gr&#246;&#223;e eines Filmes oder Aufnahmechips hat ebenfalls Einflu&#223; auf die Sch&#228;rfentiefe. Eine gr&#246;&#223;ere Fl&#228;che (= Diagonale) ergibt eine geringere Tiefensch&#228;rfe. Eine kleinere Aufnahmefl&#228;che ergibt eine h&#246;here Sch&#228;rfentiefe.</p>
<p>Aber halt! Beides hat auch Vor- und Nachteile!</p>
<p>Mit einem kleineren Film oder Aufnahmechip hat man zwar eine h&#246;here Sch&#228;rfentiefe. Aber das Freistellen wird sp&#252;rbar schwieriger, da man mit dem selben Teleobjektiv nun schwerer oder kaum noch freistellen kann!</p>
<p>Bei einigen digitalen Spiegelreflexkameras gibt es unterschiedlich gro&#223;e Aufnahmechips. Dadurch ver&#228;ndern sich auch die Sch&#228;rfentiefenbereiche. Da hier meist die selben Objektive zum Einsatz kommen, wird der Chip mit einem Crop-Faktor angegeben. Bei einem Crop-Faktor von 1,5 hat ein 400mm Objektiv eine effektive Brennweite von 600mm. Allerdings wirkt sich dies in der Sch&#228;rfentiefe genau umgekehrt aus. Diese ist trotz h&#246;herer Brennweite gr&#246;&#223;er.</p>
<p>Ich hoffe ich habe hiermit f&#252;r nicht zuviel Verwirrung gesorgt?</p>
<p>Wenn doch, dann fragt bitte &#252;ber die Kommentarfunktion einfach nach.</p>
<p><strong>Aufnahmeabstand</strong></p>
<p>Wenn man n&#228;her an ein Motiv geht, desto geringer wird die Sch&#228;rfentiefe. Allerdings kann man je nach Brennweite ein Motiv auch besser freistellen.<br />
Wenn man weiter weg von einem Motiv geht, erh&#246;ht sich die Sch&#228;rfentiefe. Allerdings kann man so kaum bis gar nichts mehr freistellen.</p>
<p>Im Makrobereich hat man oft nur Millimeter oder noch weniger als Sch&#228;rfentiefenbereich zur Verf&#252;gung. Wer in dem Bereich schon einmal fotografiert hat, weiss sicherlich wie schwer es ist selbst statische Motive in die gew&#252;nschte Sch&#228;rfe zu bekommen.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_140" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/wie-entstand-dieses-foto/spinnennetz/attachment/spinnennetz/"><img class="size-full wp-image-140  " title="Geringe Sch&#228;rfentiefe im Makrobereich" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/02/spinnennetz.jpg" alt="Spinnennetz" width="540" height="347" /></a><p class="wp-caption-text">Geringe Sch&#228;rfentiefe im Makrobereich</p></div>
<p>Was man wann und wie anwendet ist vom gew&#252;nschten Ergebnis und den technischen M&#246;glichkeiten abh&#228;ngig.</p>
<p><strong>Spezialobjektive</strong></p>
<p>In der Gro&#223;formatfotografie ist der Korrektur der Tilt und Shift-Funktion &#252;ber die optische Bank meist Standard. Zum einen kann man damit perspektivische Verzerrungen ausgleichen, zum anderen kann man dadurch auch die Sch&#228;rfenebene beugen. So kann  man bei einer Blumenwiese die Sch&#228;rfenebene, bei entsprechender Einstellung, von vorne bis an das Ende des Blumenfeldes scharf einstellen.</p>
<p>Solche Tilt-Shift-Objektive gibt es f&#252;r digitale Spiegelreflexkameras von Canon und Nikon und mit Adapter auch von Schneider Kreuznach.<br />
Leider hatt diese M&#246;glichkeit auch gleich mehrere Nachteile. Solch ein Objektiv kostet zwischen 1.500 bis 2.500 Euro. Ist also sehr teuer. Diese Aufnahmetechnik erfordert ein Stativ, da die Einstellung manuell und exakt vorgenommen werden m&#252;ssen. Somit ist es f&#252;r Schnellsch&#252;sse unbrauchbar. Also nur f&#252;r statische Motive eine sinnvolle aber auch optisch sehr gute L&#246;sung. Eingesetzt werden solche Objektive bei Motiven der Architektur, Landschaften und sogar bei Portraits?!</p>
<p>Bei solchen Objektiven wird also nicht die Sch&#228;rfentiefer erh&#246;ht, sondern lediglich der Bereich der Sch&#228;rfe durch Beugung dem Motiv angepa&#223;t. So kann man &#252;ber den gew&#252;nschten Bereich die Sch&#228;rfe festsetzen. In der Beautyfotografie verwendet man solche Objektive auch um gezielt bestimmte Bereiche unscharf zu machen <img src='http://www.blog-ueber-fotografie.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Wie erhalte ich eine gro&#223;e Sch&#228;rfentiefe?</h3>
<ul>
<li>Weitwinkelobjektiv</li>
<li>Abblenden</li>
<li>Gr&#246;&#223;erer Aufnahmeabstand</li>
<li>Ein kleineres Aufnahmformat (Film oder Chip)</li>
<li>Durch ein Tilt-Shift-Objektiv die Sch&#228;rfeebene verstellen</li>
</ul>
<p>Zum Abschlu&#223; noch einmal ein direkter Verlgeich. Die Aufnahmen sind beide mit dem Nikon AF-D 2,8/180 mm entstanden.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_2859" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2859" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/schaerfentiefe-fuer-bessere-fotos/attachment/offene-blende/"><img class="size-full wp-image-2859 " title="Nikon 2,8/180mm mit Blende 2,8" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/06/offene-blende.jpg" alt="Nikon 2,8/180mm mit Blende 2,8" width="540" height="359" /></a><p class="wp-caption-text">Nikon 2,8/180mm mit Blende 2,8</p></div>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_2858" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2858" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/schaerfentiefe-fuer-bessere-fotos/attachment/abgeblendet/"><img class="size-full wp-image-2858 " title="Nikon 2,8/180 mm mit Blende 22" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/06/abgeblendet.jpg" alt="Nikon 2,8/180 mm mit Blende 22" width="540" height="359" /></a><p class="wp-caption-text">Nikon 2,8/180 mm mit Blende 22</p></div>
<p>Hier kann man ganz gut erkennen, wie bei Blende 2,8 (offener Blende) die Sch&#228;rfentiefe sehr gering ist und ein Gro&#223;teil des Bildes in Unsch&#228;rfe verschwimmt.<br />
Beim zweiten Foto wurde auf Blende 22 abgeblendet. Dadurch erh&#228;lt man weniger Unsch&#228;rfe und sieht mehr Details.</p>
<p>Was nun besser oder sch&#246;ner empfunden wird, ist sicherlich vom Motiv, Motivumfeld und vom Betrachter abh&#228;ngig. Aber mit diesem Wissen kann man sicherlich in Zukunft seine Fotos gezielter und &#252;berlegter gestalten.</p>
<p>Schlie&#223;lich kann man ja auch die Unsch&#228;rfe oder das Freistellen eines Motives gezielt zur Steigerung einer Bildaussage einsetzen. Aber dazu kommen wir noch im Artikel &#252;ber Unsch&#228;rfen.</p>
<h3>Sch&#228;rfentiefe oder Tiefensch&#228;rfe?</h3>
<p>Bei diesem Thema wird man immer wieder auf beide W&#246;rter treffen. Beide meinen das selbe. Tiefensch&#228;rfe wird meist umgangssprachlich verwendet, ist allerdings technisch gesehen nicht ganz korrekt, da die Tiefe nicht scharf sein kann?<br />
Korrekter w&#228;re Sch&#228;rfentiefe, da die Sch&#228;rfe tiefer zunehmen oder abnehmen kann.<br />
Mir pers&#246;nlich ist es egal welches Wort verwendet wird, da man in beiden F&#228;llen wei&#223; was gemeint ist.<p align="center"><script type="text/javascript"><!--
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		<title>Bildsch&#228;rfe f&#252;r bessere Fotos?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 13:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Kriterium f&#252;r ein technisch gutes Foto ist die Sch&#228;rfe des Fotomotives. Zumindest wird dieses Bewertungskriterium sehr h&#228;ufig vom Betrachter als besser empfunden. Aber was ist &#252;berhaupt die Bildsch&#228;rfe? Scharf ist nicht gleich scharf werden wir sp&#228;ter feststellen. Was beeinflusst die Bildsch&#228;rfe? F&#252;r die optimale Bildsch&#228;rfe gibt es auf Grund einiger physikalischer Faktoren auch verschiedene [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Kriterium f&#252;r ein technisch gutes Foto ist die Sch&#228;rfe des Fotomotives.</p>
<p>Zumindest wird dieses Bewertungskriterium sehr h&#228;ufig vom Betrachter als besser empfunden.</p>
<p>Aber was ist &#252;berhaupt die Bildsch&#228;rfe?</p>
<p>Scharf ist nicht gleich scharf werden wir sp&#228;ter feststellen.</p>
<p>Was beeinflusst die Bildsch&#228;rfe?</p>
<p>F&#252;r die optimale Bildsch&#228;rfe gibt es auf Grund einiger physikalischer Faktoren auch verschiedene Einflussfaktoren.<span id="more-2695"></span></p>
<h3>Was ist Bildsch&#228;rfe in einem Foto?</h3>
<p>In den meisten F&#228;llen wird damit der Bereich im Foto bezeichnet, der die maximale Sch&#228;rfe eines Motives darstellt. Die kann sowohl &#252;ber das Foto und den ganzen Bildbereich sein, als auch nur selektiv an einem Bildbereich oder Motivbereich liegen. Ist ein Foto komplett unscharf, wird es meist als technisch nicht perfekt beurteilt.</p>
<p>Ist ein unscharfes Foto somit schlechter?</p>
<p>Nein, auch ein unscharfes Foto kann als gut empfunden werden. Dies h&#228;ngt nat&#252;rlich vom Motiv und der gew&#252;nschten Bildaussage ab. Aber das Thema Unsch&#228;rfen werden wir getrennt in einem anderen Artikel behandeln.</p>
<p>Damit man gezielt scharfe Fotos erzielt, sollte man wissen welche Faktoren f&#252;r die Bildsch&#228;rfe verantwortlich sind.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_128" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-128" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fototipps/bildschaerfe-fuer-bessere-fotos/attachment/birkenstamm/"><img class="size-full wp-image-128 " title="Birkenstamm" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/02/birkenstamm.jpg" alt="Birkenstamm" width="540" height="359" /></a><p class="wp-caption-text">Birkenstamm</p></div>
<h3>Welche Faktoren haben Einflu&#223; auf die Bildsch&#228;rfe einer Fotografie?</h3>
<ul>
<li>Eine sehr gute Berechnung der optischen Elemente am Objektiv.</li>
<li>Der Einsatz von hochaufl&#246;senden Linsenelementen (asph&#228;rische Linsen, ED-Gl&#228;ser, Fluorit-Gl&#228;ser &#8230;) im Objektiv.</li>
<li>Eine feine Abstimmung der einzelnen Linsen eines Objektives.</li>
<li>Eine exakte Mechanik des Objektives</li>
<li>Der Einsatz von Festbrennweiten statt Zoomobjektiven</li>
<li>Eine Verschlu&#223;zeit die Verwacklungen verhindert.</li>
<li>Ein Blendenwert der die maximale Sch&#228;rfeleistung gew&#228;hrleistet.</li>
<li>Der Einsatz einer Gegenlichtblende</li>
<li>Der Einsatz von Antiverwacklungstechniken bei Objektiven</li>
<li>Der Einsatz eines Statives</li>
<li>Der Einsatz einer Spiegelvorausl&#246;sung</li>
<li>Film oder digitaler Aufnahmechip</li>
<li>Der Einsatz automatischer Sch&#228;rfekorrektur bei einer digitalen Kamera</li>
<li>Eine sehr gute Focusierung</li>
<li>Der bewu&#223;te und gekonnte Einsatz vieler dieser Faktoren</li>
<li>Durch digitale Bearbeitung</li>
</ul>
<h3>Bildsch&#228;rfe durch das Objektiv</h3>
<p>hat logischerweise einen hohen Anteil an der Bildsch&#228;rfe. Schlie&#223;lich ist es einer der Hauptfaktoren f&#252;r ein Foto. Ein gutes Objektiv hat auch eine gute bis sehr gute Sch&#228;rfeleistung. Zum einen ist hier die optische Berechnung des Herstellers die Grundlage. Aber auch andere Faktoren beeinflussen die Sch&#228;rfeleistung eines Objektives. Warum sind Leica M-Objektive so teuer? Weil die einzelnen Linsen eines Objektives manuell aufeinander abgestimmt werden! Keine Linse eines Objektives ist mit der selben eines anderen identisch! Deswegen wird bei Leica jede einzelne Linse vor dem Zusammenbau an Hand der optischen Werte (die differieren) optimal angepasst. Nicht umsonst gelten die Leica M-Objektive als die besten im Kleinbildberreich. Nicht umsonst darf sich Leica noch als Manufaktur (= von Hand hergestellt) bezeichnen.</p>
<p>Ich wollte dies auch Jahre nicht glauben. Als ich aber eine Leica M7 bei einem Fotowettbewerb gewonnen habe und den ersten Diafilm belichtet hatte, dachte ich meine Nikon-Objektive sind dagegen alle unscharf! Im direkten Vergleich liegen hier Welten. Daf&#252;r mu&#223; man aber auch ein vielfaches bezahlen.</p>
<p>Weitere Faktoren sind spezielle Linsen. Im Weitwinkelbereich werden bei hochwertigen Objektiven oft asph&#228;rische Linsen eingesetzt. Diese sorgen f&#252;r eine Qualit&#228;tssteigerung bei der Bildsch&#228;rfe, als auch bei der Reduzierung von Vignettierungen und Farbfehlern. Im Telebereich werden bei hochwertigen Objektiven oft korrigierte Linsen eingesetzt. Canon verwendet hier Fluorit-Linsen die je nach Gr&#246;&#223;e aus Fluorit &#252;ber Jahre bis zu Jahrzehnten gez&#252;chtet werden. Diese hochwertigen Objektive sind durch ein L in der Ojbektivbezeichnung erkennbar. Nikon setzt hier ED-Gl&#228;ser ein. Ein anderes Herstellungsverfahren aber qualitativ vergleichbar. Bei Telefestbrennweiten wird meist nur die Frontlinse mit einer teuren Linse ausgestattet. Da aber der Herstellungaufwand f&#252;r solch eine gro&#223;e Linse enorm hoch und zeitaufw&#228;ndig ist, kosten solche Objektive auch gleich einige Tausende Euro.</p>
<p>Eine weitere Qualit&#228;tssteigerung ist durch den Einsatz von Festbrennweiten m&#246;glich. Ich wei&#223;, Zoomobjektive haben sich heute fast &#252;berall duchgesetzt. Trotzdem ist eine Festbrennweiten in fast jedem Fall sichtbar besser. Bei teuren lichtstarken Zooms mit hochwertig korrigierten Linsen mag der Unterschied inzwischen geringer sein. Aber er ist immer noch vorhanden.</p>
<p>Auch die Blende hat einen Einflu&#223; auf die maximale Sch&#228;rfeleistung eines Objektives. Die meisten Objektive haben bei offener Blende eine geringere Sch&#228;rfe. Je nach Objektiv liegt die beste Sch&#228;rfeleistung zwischen Blende 5,6 bis 11. Bei den meisten um die Blende 8. Bei hochwertigen auch leicht darunter. Bei weniger guten Objektiven auch dar&#252;ber. Ein st&#228;rkeres Abblenden f&#252;hrt zwar zu einer h&#246;heren Sch&#228;rfentiefe. Aber je nach Konstruktion und Form der Blendenlamellen entsteht hier oft schon Beugungsunsch&#228;rfe, die die Sch&#228;rfeleistung reduzieren kann. Da hier leider kein Hersteller Angaben macht, hilft hier nur austesten. Die Leistung kann auch von Objektiv zu Objektiv des gleichen Typs und Herstellers variieren! Wobei man bei hochwertigen Herstellern geringere Toleranzen erwarten und bei g&#252;nstigeren Anbietern h&#246;here Toleranzen erwarten kann.</p>
<p>Auch die mechanische Verarbeitungsqualit&#228;t hat Einflu&#223; auf die Sch&#228;rfeleistung. Nicht umsonst sind die Leica M-Objektive auf Grund ihrer exakten mechanischen Verarbeitung meist jene mit der h&#246;chsten Sch&#228;rfeleistung. Da die meisten Spiegelreflexkameras einen Autofocus haben, erh&#246;ht sich der Anteil an mechanischen und beweglichen Elementen. Da ein Autofocus schnell arbeiten soll, geht dies manchmal zu Lasten der Pr&#228;zision. Mich wundert es wie bei manchen Billigobjektiven &#252;berhaupt ein scharfes Bild entstehen kann? Da wackeln einige Elemente schon erschreckend. Wahrscheinlich haben diese Setobjektive deswegen meist eine schwache Lichtst&#228;rke, damit diese unpr&#228;zisen Focusierungen durch die daraus h&#246;here Sch&#228;rfentiefe kaschiert werden? Hier hat Qualit&#228;t auch seinen Preis. Inzwischen gibt es andere Autofocusierungsmethoden die zwar teurer, aber schnell und pr&#228;zise sind. Canon nennt solche Objektive USM (Ultra Sonic Motor) und Nikon bietet auch solch eine Technik bei einigen Objektiven an.</p>
<p>Wichtig ist auch mit was f&#252;r einer Kamera fotografiert wird. Urspr&#252;nglich sind die meisten Objektive auf eine planen Film berechnet worden. Die heutigen digitalen Chips in den Digitalkameras sind aber meist nicht durchgehend plan. Die einzelnen Sensoren k&#246;nnen leicht gew&#246;lbt sein. Dadurch sind oft andere Berechnungen der Objektive notwendig, da sonst Farbs&#228;ume entstehen k&#246;nnen. Durch die W&#246;lbung kommen die gebrochenen Farbstrahlen nicht an einem gemeinsamen Punkt an. Dies betrifft Telebrennweiten selten. Aber im Weitwinkelbereich ben&#246;tigt man f&#252;r eine Digitalkamera unbedingt auch speziell berechnete Objektive. Ohne diese wird man die Bildqualit&#228;t in Form von m&#246;glichen Farbs&#228;umen und Sch&#228;rfeminderungen reduzieren. Leider macht dar&#252;ber bis heute keine Objektivhersteller Angaben. Der einzig mir bekannte Hersteller ist bisher Nikon, welcher in den digitalen Anf&#228;ngen Empfehlungen f&#252;r die einzelnen Objektive f&#252;r digitale Kameras gemacht hat. Dies scheint offenbar ein Thema zu sein, dass von vielen Objektivherstellern (bewusst?) tot geschwiegen wird.</p>
<p>Ach ja, die Gegenlichtblende. Sie kann die optische Qualit&#228;t sp&#252;rbar verbessern. Durch die Gegenlichtblende kann bei entsprechenden Licht der Kontrast erh&#246;ht werden. Kontrast hat zwar nichts mit Sch&#228;rfe zu tun. Ein h&#246;herer Kontrast wird aber von vielen Betrachtern als sch&#228;rfer empfunden. Kontrast ist also ein subjektiver Sch&#228;rfeeindruck  <img src='http://www.blog-ueber-fotografie.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Bildsch&#228;rfe durch die Kamera</h3>
<p>ist ein weiterer gr&#246;&#223;erer Faktor der zu einer optimalen Sch&#228;rfenabbildung bei einem Foto beitragen kann. Bei unsachgem&#228;&#223;er Bedienung durch den Fotografen, kann hier allerdings auch die super Sch&#228;rfeleistung des besten Objektives zunichte gemacht werden!</p>
<p>Damit ein Foto nicht verwackelt wird sollte man eine Verschlu&#223;zweit w&#228;hlen die dies verhindert. Als Faustregel kann man grob eine Verschlu&#223;zeit nehmen die etwas k&#252;rzer als die Brennweite ist. Also f&#252;r ein 50mm Objektiv eine Verschlu&#223;zeit von 1/125 sec. Oder f&#252;r ein 200mm Tele eine Verschlu&#223;zeit von 1/500 sec. Ich wei&#223; das meist andere Empfehlungen gegeben werden. F&#252;r 50mm reicht eine 1/160 sec oder f&#252;r 200mm eine 1/125 sec aus. Bei Sucherkameras mag dies funtionieren. Bei Spiegelreflexkameras wird man damit &#246;fters leichte Unsch&#228;rfen haben. Warum ist dies so? Die meisten Hobbyfotografen denken beim fotografieren nicht an eine ruhige und stabile Kamerahaltung. Und der Spiegelschlag einer Spiegelreflexkamera f&#252;hrt ebenfalls zu Ersch&#252;tterungen die leichte Verwacklungsunsch&#228;rfe verursachen k&#246;nnen.</p>
<p>Aber dem kann man entgegenwirken. In dem man nicht einfach nur keiner Automatik vertraut oder zumindest die Verschlu&#223;zeit immer kontrolliert um korrigierend eingreifen zu k&#246;nnen. Die richtige Atemtechnik erh&#246;ht ebenfalls die Sch&#228;rfe beim fotografieren. Wie beim Sportschiessen, ist tiefes einatmen vor der Aufnahme mit anschlie&#223;enden kurzem Luft anhalten bis die Aufnahme erfolgt ist, sehr hilfreich. Viele Hobbyfotografen dr&#252;cken beim ausl&#246;sen der Kamera unbewusst die ganze Kamera nach unten. Das Resultat ist leichte Bewegung. Wem dies bewusst ist, kann auch diesen m&#246;glichen Verwacklungsfaktor reduzieren.</p>
<p>Eine Leica M macht nicht nur wegen der Objektive sch&#228;rfere Fotos. Da eine Leica M eine Sucherkamera ist, entf&#228;llt der Spiegelschlag und die daraus resultierende Ersch&#252;tterung. Ich war erstaunt dass man mit einer Leica M noch bis zu 1/8 sec bei einer 50mm Brennweite verwacklungsfrei aus der Hand fotografieren kann! Bei einer Spiegelreflexkamera sind nur durch die Ersch&#252;tterung des Spiegelschlages solche Aufnahmen verwackelt. Gut, nun gibt es einige Objektive von Canon und Nikon die auch Mechaniken gegen Verwacklungen anbieten. Aber zum einen gibt es diese Technik nicht f&#252;r jedes Objektiv und zum anderen erkauft man sich diese Technik auch durch h&#246;here Kosten.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1321" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-1321" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/wie-entstand-dieses-foto/ahornblatt-in-herbstfaerbung/attachment/herbstblatt/"><img class="size-full wp-image-1321 " title="Ahornblatt in Herbstf&#228;rbung" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/04/herbstblatt.jpg" alt="Ahornblatt in Herbstf&#228;rbung" width="540" height="354" /></a><p class="wp-caption-text">Ahornblatt in Herbstf&#228;rbung</p></div>
<p>Bei schlechtem Lichtverh&#228;ltnissen wird man irgendwann nicht an einem Stativ vorbei kommen. Ob man ein Einbein oder Dreibeinstativ einsetzt ist von der Situation abh&#228;ngig. Ich verwende oft bei Telebrennweiten ein Einbeinstativ. Auch bei strahlendem Sonnenschein! Zum einen kommt man auch bei Sonne schnell mal in einen Verschlu&#223;zeitenbereich, wo ein Stativ hilfreich wird. Zum anderen w&#252;rde man ohne Einbeinstativ auf Grund des h&#246;heren Objektivgewichtes schnell einen lahmen Arm bekommen. Das Einbeinstativ entlastet sozuagen den Kraftaufwand.</p>
<p>Bei Aufnahmen wo eine l&#228;ngere Verschlu&#223;zeit notwendig ist, verwende ich generell ein robustes und standfestes Dreibeinstativ. Bitte keines dieser g&#252;nstigen aus dem Fotoeinzelhandel verwenden. Unter 100 &#8211; 150 € erh&#228;lt man kein brauchbares Stativ. Ich verwende eines von Manfrotto. Diese sind schon im professionellen Bereich angesiedelt und haben noch ein gutes Preis- Leistungsverh&#228;ltnis. Ebenfalls gute und sehr gute Stative werden von Gitzo, Berlebach und einigen anderen Herstellern angeboten. Wenn ihr hier noch weitere hochwertigen Stativhersteller kennt, bitte als Kommentar posten. Gerne erg&#228;nze ich den Artikel damit. Wer eine Kamera hat die auch noch eine Spiegelvorausl&#246;sung hat, der sollte diese auch bei Stativaufnahmen nutzen. Mir war zwei Jahrzehnte nicht bewu&#223;t welch riesigen Unterschied eine Spiegelvorausl&#246;sung bei Stativaufnahmen mit l&#228;ngeren Verschlu&#223;zeiten ausmachen kann. Vorher waren &#252;ber 50% der Aufnahmen durch den Spiegelschlag verwackelt. Heute mit Spiegelvorausl&#246;sung sind alle Aufnahmen knackescharf. Einziger Nachteil. Eine Spiegelvorausl&#246;sung ist meist nur Spiegelreflexkameras der gehobenen Preisklasse vorbehalten.<br />
Bei Sucherkameras entf&#228;llt das Thema Spiegelvorausl&#246;sung, da ohne Spiegel auch keine Ersch&#252;tterung und Verwacklung m&#246;glich ist.</p>
<p>Viele digitale Kameras k&#246;nnen das Foto bereits in der Kamera  nachsch&#228;rfen. Allerdings kann ein zu starkes nachsch&#228;rfen bereits zu  ersten Qualit&#228;tsverlusten im Bild f&#252;hren. Deswegen sollte man diese  Funktion sofern m&#246;glich im RAW-Konverter nach der Aufnahme machen. So  kann man die Qualit&#228;t kontrollierter steuern.</p>
<h3>Bildsch&#228;rfe durch den Film oder den Aufnahmechip</h3>
<p>Beim Film haben meist solche mit niedrgier Lichtempfindlichkeit eine sehr hohe Grundsch&#228;rfe. Bei h&#246;heren Lichtempfindlichkeiten erh&#246;ht sich das Filmkorn und das Aufl&#246;sungsverm&#246;gen wird dadurch reduziert. Die Folge ist eine reduzierte Sch&#228;rfe.</p>
<p>Bei einen Aufnahmechip ist dies &#228;hnlich. Na ja, nicht ganz. Theoretisch sollte eine hohe Aufl&#246;sung mit vielen Pixeln eine h&#246;here Sch&#228;rfeleistung ergeben. Inzwischen funktioniert dies auch halbwegs. Eine h&#246;here Aufl&#246;sung durch mehr Pixel ist allerdings auch technisch schwierieger realiserbar. Oft ist die Folge ein erh&#246;htes Bildrauschen. Dieses zerst&#246;rt wiederum einen Teil der maximalen Sch&#228;rfeleistung einen Chips. Hier spielen aber auch einige andere Faktoren rein. Ein super Aufnahmechip alleine reicht nicht aus. Er darf nicht zu hei&#223; werden, damit sich das Bildrauschen nicht erh&#246;ht. Die integrierte Software solle bestens auf den Chip abgestimmt sein. Nur so kann auch die Aufl&#246;sung realisiert werden. Ja, und wie bereits erw&#228;hnt spielen auch die Objektive eine wichtige Rolle. Bei einem Aufnahmechip ist also das technische Paket ausschlaggebend. Chip, Kamera und Software.</p>
<h3>Bildsch&#228;rfe durch digitale Bildbearbeitung</h3>
<p>Eine nachtr&#228;gliche Sch&#228;rfung durch eine Bildbearbeitungssoftware ist meist nur eine Notl&#246;sung. Wenn, dann sollte dies m&#246;glichst in einer RAW-Datei im RAW-Konverter erfolgen. Nur hier hat man keinen oder kaum Qualit&#228;tsverluste.</p>
<p>Wir eine JPG oder TIFF-Datei im Photoshop oder vergleichbaren Programmen nachgesch&#228;rft f&#252;hrt dies fast immer zu Qualit&#228;tsverlusten. Beim JPG wird bei jedem speichern neu kompriniert und die Datenmenge reduziert = Qualit&#228;tsverlust. Beim TIFF ist der Verlust wesentlich geringer. Hier kann man inzwischen auch mit sehr gegeringen Qualit&#228;tsverlusten arbeiten.</p>
<p>Das digitale Sch&#228;rfen ist im Prinzip kein Sch&#228;rfen. Dabei wird lediglich der Kontrast zwischen den einzelnen Pixeln erh&#246;ht. Digitales Sch&#228;rfen ist also nur ein subjektiver Sch&#228;rfeeindruck. Aber unser menschliches Auge l&#228;&#223;t sich halt auch leicht t&#228;uschen <img src='http://www.blog-ueber-fotografie.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wenn digital gesch&#228;rft werden mu&#223;, bitte immer als allerletzten Arbeistsschritt einer Bildbearbeitung.<br />
W&#252;rde man als erstes ein Bild sch&#228;rfen und danach andere Bildbearbeitungen vornehmen, ist die Wahrscheinlichkeit auf eine erh&#246;hten Informations- und damit Qualit&#228;tsverlust der Bilddatei sehr hoch. Deswegen wird wenn &#252;berhaupt immer am Ende einer Bildbearbeitung nachgesch&#228;rft.<br />
Viele Stockagenturen verlangen sogar ungesch&#228;rfte digitale Bilder.<br />
Der Grund ist ganz einfach.<br />
Je nach Verwendungszweck kann so der Kunde der ein Bild kauft selbst entscheiden ob und wann er nachsch&#228;rft.<br />
Wird das Bild weiterverarbeitet w&#228;re eine bereits gesh&#228;rftes Bild ein qualitativer Nachteil.</p>
<p>Wenn Ihr die Sch&#228;rfe einer Bilddatei auf dem Monitor richtig beurteilen wollt, m&#252;&#223;t ihr immer auf 100% Ansicht sein. Dar&#252;ber und darunter wird hoch- oder heruntergerechnet. Nur bei 100% kann die Sch&#228;rfe korrekt beurteilt werden.</p>
<p>Wenn Ihr ein JPG bearbeiten wollt, bitte vorher m&#246;glichst in eine TIFF umwandeln.<br />
Warum?<br />
Bei JPG verschlechtert sich die Qualit&#228;t mit jedem Speichervorgang, da jedesmal die Bilddatei komprimiert wird.<br />
Bei TIFF kaum bis gar nicht!<br />
Nach der Bearbeitung kann das TIFF dann logischerweise wieder in eine JPG umgewandelt werden und hat somit weniger Qualit&#228;tsverluste.</p>
<h3>Bildsch&#228;rfe durch den Fotografen</h3>
<p>Wenn der Fotograf all die oben genannten Kriterien kennt und zum richtigen Zeitpunkt anwendet, m&#252;&#223;te er in den meisten F&#228;llen gestochen scharfe Fotos erhalten.<br />
Aus der Praxis wird jeder wissen, dass dies die Theorie ist. In der Praxis vergisst oder &#252;bersieht man manchmal in der Hektik den ein oder anderen Punkt.<br />
So entstehen dann trotzdem unscharfe Fotos.<br />
Aber in manchen Situationen hat man keine andere M&#246;glichkeiten und m&#246;chte es wenigstens versuchen. Im Zeitalter der digitalen Fotografie ist dies ja auch ohne weitere Kosten verbunden. Man verschie&#223;t ja keinen Film. Und unscharfe Aufnahmen kann man hinterher immer noch bequem l&#246;schen.</p>
<p>Nur durch das Wissen solcher Kriterien und das bewusste umsetzen, wird man seine Fotografien &#246;fters mit der gew&#252;nschten Bildsch&#228;rfe realiseren k&#246;nnen.<br />
Es n&#252;tzt nichts wenn man das Fachwissen hat und dieses nicht umetzt oder umsetzen kann.</p>
<h3>Wie erlernt man all diese Theorie?</h3>
<p>Lesen und verstehen und danach &#252;ben, &#252;ben und noch einmal &#252;ben!<br />
Im digitalen Zeitalter hat man ja keine Filmkosten mehr und kann das Ergebnis sofort grob beurteilen und eventuell sogar gleich verbessert wiederholen.<br />
Das Erlernen der Fotografie m&#252;&#223;te mit der heutigen Technik also schneller gehen?<br />
Das h&#228;ngt ganz und alleine von eurem Wissensdrang ab.</p>
<p>Und die Bildsch&#228;rfe ist nur ein Punkt von vielen, die f&#252;r ein sehr gutes Foto verantwortlich sein k&#246;nnen.<p align="center"><script type="text/javascript"><!--
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		<title>Bessere Fotos mit einem Verlauffilter?</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 08:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Farbverlauffilter]]></category>
		<category><![CDATA[Filter]]></category>
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		<description><![CDATA[Verlaufsfilter haben sich in den letzten Jahren zu eine meiner Lieblingsfilter gemausert. Inzwischen habe ich eine im Sinne des Wortes bunte Sammlung an verschiedenen Grauabstufungen und Farbt&#246;nungen. Nun trift nicht wirklich jede Farbt&#246;nung und Intensit&#228;t meinen Geschmack. Aber das kann im Prinzip jeder halten und nutzen wie er will. Hauptsache man erh&#228;lt das Ergebnis was [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verlaufsfilter haben sich in den letzten Jahren zu eine meiner Lieblingsfilter gemausert. </p>
<p>Inzwischen habe ich eine im Sinne des Wortes bunte Sammlung an verschiedenen Grauabstufungen und Farbt&#246;nungen. </p>
<p>Nun trift nicht wirklich jede Farbt&#246;nung und Intensit&#228;t meinen Geschmack. </p>
<p>Aber das kann im Prinzip jeder halten und nutzen wie er will. Hauptsache man erh&#228;lt das Ergebnis was man sich vorgestellt hat.<span id="more-621"></span></p>
<div id="attachment_623" class="wp-caption alignright" style="width: 131px"><a href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/03/verlauffilter.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-623 " title="Verlauffilter" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/03/verlauffilter-121x91.jpg" alt="Verlauffilter" width="121" height="91" /></a><p class="wp-caption-text">Verlauffilter</p></div>
<p>Was bringt so ein Verlauffilter &#252;berhaupt? Einfach gesagt ist die eine H&#228;lfte des Filters farblich neutral und die andere ist in einer Farbe oder T&#246;nung eingef&#228;rbt. Wenn der Filter direkt vor der Frontlinse befestigt wird entsteht durch die daraus resutlierende Unsch&#228;rfe eine weicher Farbverlauf. Verlauffilter oder bei farbigen auch Farbverlauffilter genannt.</p>
<p>Nun gibt es hier auch unterschiedliche L&#246;sungen und Anbieter aus dem Fotomarkt. Nur welcher oder welches ist hier das beste System? Auch hier gibt es viele f&#252;r und wieder. Sehr verbreitet ist das Cokin-Filtersystem welches auch ich einsetze. Von Cokin gibt es zwei Systeme. A f&#252;r Amateur. Hier gibt es Adapter bis 62 mm² Ojbektivdurchmesser. Das System P f&#252;r Profi ist bis zu 82 mm² adaptierbar. Heute w&#252;rde ich nur noch das P-System empfehlen da meistens mit den fotografischen Anspr&#252;chen auch die Ausr&#252;stung w&#228;chst und irgendwann braucht man dann doch f&#252;r ein Objektiv einen gr&#246;&#223;eren Durchmesser. Dann ist das A-System zu klein und man darf alles noch einmal neu kaufen. Die P sind gegen&#252;ber den A nur geringf&#252;gig teurer. Wie sieht das Cokin-System aus? Einfach das Foto auf der linke Seite betrachten. Man braucht einen Filterhalter mit dem man bis zu 3 Filterscheiben benutzen kann. Je einen Filteradapter f&#252;r die jeweiligen Objektivdurchmesser und die gew&#252;nschten Filterscheiben. Manche behaupten der Nachteil sei das die Filterscheiben aus Kunststoff sind und somit leicht verkratzen w&#252;rden und Kunststoff gegen&#252;ber hochwertigem Glas die Bildqualit&#228;t reduzieren w&#252;rden.</p>
<p>Ja, verkratzen kann der Filter. Aber wer sorgsam mit ihm umgeht wird sehr lange Freude an solchen Verlauffiltern haben.<br />
Ja, Kunststoff kann die optische Qualit&#228;t reduzieren. Ich konnte bisher keine qualitativen Einbussen feststellen.</p>
<p>Andere Systeme gibt es von Lee einem amerikanischen Filter-Hersteller. Das System ist &#228;hnlich wie das von Cokin aber auch hochwertiger und sp&#252;rbar teurer. Es ist auch hervorragend bis zur Gro&#223;formatkamera einsetzbar!</p>
<p>Von Cokin gibt es inzwischen auch ein gr&#246;&#223;eres System das PRO. Dies ist &#228;hnlich hochpreisig wie das von Lee. F&#252;r den Hobbyfotografen d&#252;rfte es aber aus Kostengr&#252;nden meist aus dem Rennen fallen.  Und die Auswahl ist nicht ganz so umfangreich wei beim Lee-Filtersystem.</p>
<p>Ja, und dann gibt es noch vereinzelt Filterhersteller wie B+W die einen klassischen Verlauffilter mit Schraubgewinde f&#252;r das Objektiv anbieten. B+W bietet diese in unterschiedlichen Farbt&#246;nen und Grauabstufungen bis zu 77 mm² Filterdurchmesser an. Durch die Verwendung hochwertiger optischer Gl&#228;ser sind die B+W Filter sehr hochwertig. Allerdings auch eine sehr teure L&#246;sung.</p>
<p>Mit Adobe Photoshop oder Lightroom kann man inzwischen auch allerdings nachtr&#228;glich einen Verlauffilter in ein Foto einf&#252;gen. Ich pers&#246;nlich favorisiere aber immer eine perfekte Aufnahme, da jede Nacharbeit mit viel Zeitaufwand verbunden ist. Wer am Computer ein Bild nacharbeiten mu&#223; hat meist bei der Aufnahme geschluddert.</p>
<p>Welches System man nimmt ist jedem selbst &#252;berlassen.</p>
<p>Aber kommen wir nun endlich zu einigen praktischen Beispielen. Das n&#228;chste Foto ist ohne Verlauffilter aufgenommen worden:</p>
<div id="attachment_626" class="wp-caption aligncenter" style="width: 461px"><a href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/03/foto-ohne-verlauffilter.jpg"><img class="size-large wp-image-626" title="Foto ohne Verlauffilter" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/03/foto-ohne-verlauffilter-451x300.jpg" alt="Foto ohne Verlauffilter" width="451" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto ohne Verlauffilter</p></div>
<p>Und zum Vergleich ist das n&#228;chste Foto vom selben Motiv mit einen grauen Verlauffilter aufgenommen worden. Wie man sieht erh&#228;lt man dadurch wesentlich mehr Zeichnung und Details in die Wolken und den Himmel. Insbsondere bei bew&#246;lktem Himmel ist der Kontrast zu hoch um in einer Landschaft oder einem Geb&#228;ude &#252;berall Zeichnung und eine korrekte Belichtung zu bekommen. Ein Bildbereich wird immer &#252;berbelichtet oder unterbelichtet sein. Mit einem grauen Verlauffilter wird der Kontrast ausgeglichen. Deswegen gibt es die grauen Verlauffilter in verschiednen St&#228;rken.</p>
<div id="attachment_627" class="wp-caption aligncenter" style="width: 461px"><a href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/03/foto-mit-verlauffilter.jpg"><img class="size-large wp-image-627" title="Foto mit Verlauffilter" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/03/foto-mit-verlauffilter-451x300.jpg" alt="Foto mit Verlauffilter" width="451" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto mit Verlauffilter</p></div>
<p>Nun sind die Beispielfotos sicherlich kein fotografisches Highlight. Deswegen zeige ich hier noch weitere Fotos die alle mit einem Verlauffilter aufgenommen wurden.</p>
<div id="attachment_625" class="wp-caption aligncenter" style="width: 461px"><a href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/03/fjord-und-wolken.jpg"><img class="size-large wp-image-625" title="Dunkle Wolken &#252;ber einem Fjord" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/03/fjord-und-wolken-451x300.jpg" alt="Dunkle Wolken &#252;ber einem Fjord" width="451" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Dunkle Wolken &#252;ber einem Fjord</p></div>
<p>Ohne einen Graufilter w&#228;ren die Wolken &#252;ber dem Fjord in Norwegen verwaschen. Durch den Filter wirken die Wolken auch viel bedrohlicher und die Bildaussage wird ins dramatische gesteigert.</p>
<div id="attachment_624" class="wp-caption aligncenter" style="width: 465px"><a href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/03/burgruine-landshut.jpg"><img class="size-large wp-image-624" title="Burgruine Landshut" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/03/burgruine-landshut-455x300.jpg" alt="Burgruine Landshut" width="455" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Burgruine Landshut</p></div>
<p>Die Burgruine Landshut an der Mosel wurde mit einem blauen Verlauffilter aufgenommen. Ohne w&#252;rde man nur einen langweiligen wei&#223;en Himmel ohne Zeichnung sehen. Das Fotomotiv w&#252;rde sehr langweilig wirken. Mit blauem Himmel wirkt das Motiv gleich frischer.</p>
<div id="attachment_628" class="wp-caption aligncenter" style="width: 461px"><a href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/03/mosellschleife.jpg"><img class="size-large wp-image-628" title="Mosellschleife" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/03/mosellschleife-451x300.jpg" alt="Mosellschleife" width="451" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Mosellschleife</p></div>
<p>Auch bei diesem Foto von der Moselschleife bei Bremm wurde f&#252;r den Himmel ein blauer Verlauffilter eingesetzt. Ohne Filter w&#228;ren die Wolken zu farblos und &#252;berbelichtet. Nun haben wir einen sch&#246;nen blauen Himmel und Zeichnung in den Wolken. Ein Foto das so h&#228;ufig bei Fotoagenturen verkauft wird!</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Ein farbiger Verlauffilter bringt mehr Stimmung in eine Foto. Ein grauer Verlauffilter gleicht einen hohen Kontrast aus und bringt mehr Zeichnung in zu helle Bildbereiche. Interessant kann auch der Einsatz von zwei versetzten Farbverlauffiltern sein. Man kreiert somit ein zweifarbiges Bild.<p align="center"><script type="text/javascript"><!--
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		<title>Themen fotografieren f&#252;r bessere Fotos?</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 08:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Erfolg zu besseren Fotos ist das fotografieren eines Motives oder eines Themas &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum. Automatisch lernt man durch das regelm&#228;&#223;ige fotografieren dazu. Man lernt den Charakter und die Eigenschaften eines Motives oder eines Fotothemas immer besser kennen. Durch die Konzentration auf diese eine Fotoziel entwickelt man gezielte Fotoideen. Wenn man bereits die Idee [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Erfolg zu besseren Fotos ist das fotografieren eines Motives oder eines Themas &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum. Automatisch lernt man durch das regelm&#228;&#223;ige fotografieren dazu. Man lernt den Charakter und die Eigenschaften eines Motives oder eines Fotothemas immer besser kennen. Durch die Konzentration auf diese eine Fotoziel entwickelt man gezielte Fotoideen. Wenn man bereits die Idee vor der Aufnahme im Kopf abgespeichert hat muss man nur noch den Weg zum Ziel finden.<span id="more-568"></span></p>
<p>Meine erfolgreichsten Fotos entstanden fast alle durch eine thematische Festlegung f&#252;r einen bestimmten Zeitraum. Der Zeitraum kann logischerweise vorher fixiert sein. Oder er kann sich bis zur Erzielung eines fotografischen Ergebnisses definieren. Ich werde hier einfach mal zwei thematische Beispiele aufzeigen die zu erfolgreichen Ergebnissen gef&#252;hrt haben.<!--more--></p>
<p>In meiner fr&#252;heren Wettbewerbsphase habe ich sehr intensiv Sportmotive fotografiert. Sportfotografie ist meist wesentlich schwerer als es sp&#228;ter auf dem Fotos aussieht. F&#252;r sehr gute Sportfotos braucht auch der Sportfotograf meist ein sehr gutes Wissen &#252;ber die Sportart und ihre Bewegungsabl&#228;ufe. Oft muss er f&#252;r ein spektakul&#228;res Foto auch ein Ereignis vorhersehen k&#246;nnen. Damals hatte ich einige Ideen und war auch im Photoshop-Fieber. Es war die Zeit wo noch viel mit Photoshop experimentiert wurde. F&#252;r mich war es damals eine M&#246;glichkeit das sich meine Sportfotos von denen der meisten anderen Sportfotografen unterschieden. Ich wollte auch keine Sportfotos mit dokumentarischen Wert machen. Ich wollte eher Sportfotos mit k&#252;nstlerischen Touch kreieren. Also wurden Ideen entwickelt. Sportveranstaltungen besucht um dort die Ideen Realit&#228;t werden zu lassen. Oft musste ich bei den ersten Versuchen Lehrgeld zahlen. Aber aus Fehlern lernt man bekanntlich und im zweiten oder dritten Versuch gelang dann das gew&#252;nschte Ergebnis! Aber nun kommen wir zu den ersten Fotos.</p>
<div id="attachment_141" class="wp-caption aligncenter" style="width: 452px"><a href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/02/staffelholz.jpg"><img class="size-large wp-image-141" title="&#220;bergabe Staffelholz" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/02/staffelholz-442x300.jpg" alt="&#220;bergabe Staffelholz" width="442" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">&#220;bergabe Staffelholz</p></div>
<p>Wie das Foto entstand kann man unter <strong><a title="Staffelholz-&#220;bergabe" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/wie-entstand-dieses-foto/gestaltung-einer-staffelholz-uebergabe/" target="_self">Staffelholz-&#220;bergabe</a></strong> nachlesen. Die Umsetzungsidee entstand aus einem anf&#228;nglichen Misserfolg! Was lernen wir daraus? Nicht gleich nach dem ersten Fehlversuch aufgeben. Dran bleiben und das ganze noch einmal versuchen oder nach anderen Umsetzungsm&#246;glichkeiten suchen. Das Foto war erfolgreich auf vielen Fotowettbewerben und wurde auch f&#252;r Werbezwecke vielfach verkauft.</p>
<div id="attachment_138" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/02/sechstagerennen.jpg"><img class="size-large wp-image-138" title="Sechstagerennen" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/02/sechstagerennen-450x300.jpg" alt="Sechstagerennen" width="450" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Sechstagerennen</p></div>
<p>Das zweite Foto entstand auf dem Stuttgarter Sechstage-Rennen. Die Bildidee war vor der Veranstaltung bereits im Kopf abgespeichert. Nun ging es lediglich an die Umsetzung! Einfacher gesagt als getan. Fast zwanzig 36er Diafilme habe ich an diesem Abend verballert um diese eine Aufnahme im Kasten zu haben, welche meinen Vorstellungen entsprach! Jede Menge Radfahrer mit angechnittenen K&#246;pfen, Armen, R&#228;dern, zu viele Fahrer, ein Fahrer f&#228;hrt ins Hauptmotiv, falscher Zeitpunkt und ich weis nicht was noch an Unzul&#228;nglichkeiten wurde auf Film gebannt. Der Papierkorb hatte seine wahre Freude am Bildausschu&#223;. Aber diese eine Treffer wurde gescannt. Die Radfahrer mit Photoshop freigesellt. Der Hintergrund in Fahrtrichtung mit Bewegungsunsch&#228;rfe dynamisiert. Enf&#228;rbt und monochrome eingef&#228;rbt um so wenig vom Hauptmotiv abzulenken. Fertig war ein erfolgreiches Wettbewerbsfotos welches zahlreiche Preis einheimsen konnte.</p>
<div id="attachment_149" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/02/weitsprung-3.jpg"><img class="size-large wp-image-149" title="Weitsprung Phase 3" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/02/weitsprung-3-450x300.jpg" alt="Weitsprung Phase 3" width="450" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Weitsprung Phase 3</p></div>
<p>Auch bei diesem Motiv bzw. Motivserie hatte ich die Idee vor dem fotografieren im Kopf abgespeichert. In der Rubrik &#8220;Wie entstand dieses Foto&#8221; habe ich ja bereits die Entstehung der <strong><a title="Weitsprung" href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/wie-entstand-dieses-foto/weitsprung-sequenz/" target="_self">Weitsprung-Sequenz</a></strong> erl&#228;utert. Auch diese Motivreihe geh&#246;rt zu einer meiner erfolgreichsten Fotomotive welches zahlreiche Geld- und Sachpreise und Ehrungen gewinnen konnte.</p>
<p>Aber gehen wir mal etwas weg von der Wettbewerbsfotografie. Gehen wir zur Stockfotografie. Auch dort bringt das fotografieren nach Themen erfolgreiche Fotos hervor. F&#252;r ein Jahr habe ich mir eine Jahreskarte im hiesigen Zoo gekauft und war viele Male dort um immer wieder bestimmte Tiere zu fotografieren. Mit der Zeit bekommt man ein Gef&#252;hl f&#252;r die Tiere und kann manchmal bereits vor einer Aktion erahnen war passiert. So gelangt man logischerweise zu interessanten und sogar sehr guten Tierfotos. So habe ich in der Stuttgarter Wilhelma die Eisb&#228;ren unz&#228;hlige Male besucht und fotografiert. Einige Besuche waren auch erfolglos. Aber gerade in der Tierfotografie zahlt sich irgendwann Ausdauer aus. So geh&#246;ren meine Eisb&#228;renfotos bei einigen Stockagenturen zu meinen Verkaufsschlagern.</p>
<div id="attachment_24" class="wp-caption aligncenter" style="width: 457px"><a href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/02/schlafender-eisbaer.jpg"><img class="size-large wp-image-24" title="M&#252;der Eisb&#228;r" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/02/schlafender-eisbaer-447x300.jpg" alt="M&#252;der Eisb&#228;r" width="447" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ein schlafender Eisb&#228;r</p></div>
<p>Der absolute Renner bei den meisten Bilderagenturen ist dieser schlafende Eisb&#228;r. Ich wei&#223; nicht warum. Ich hatte ihn normalerweise fast schon den Ausschussfotos zugeordnet. Aber zum testen habe ich die Aufnahme mal bei Fotolia hochgeladen und war erstaunt wie oft sich das Foto innerhalb kurzer verkauft hat. Offenbar liegt es an den menschlichen Z&#252;gen die der Eisb&#228;r darstellt, welche zu h&#228;ufigen Verk&#228;ufen f&#252;hrt?</p>
<div id="attachment_25" class="wp-caption aligncenter" style="width: 461px"><a href="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/02/bruellender-eisbaer.jpg"><img class="size-large wp-image-25" title="Br&#252;llender Eisb&#228;r" src="http://www.blog-ueber-fotografie.de/fotos/2010/02/bruellender-eisbaer-451x300.jpg" alt="Br&#252;llender Eisb&#228;r" width="451" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Br&#252;llender Eisb&#228;r</p></div>
<p>Tiere in Aktion verkaufen sich meist ganz gut bei Stockagenturen. So auch dieser br&#252;llende Eisb&#228;r. &#196;tsch reingefallen. Der Eisb&#228;r br&#252;llt nicht. Nein er g&#228;hnt. Ich verkaufe ihn bei den Stockagenturen einmal als br&#252;llenden und einmal als g&#228;hnenden Eisb&#228;ren. Beide verkaufen sich pr&#228;chtig.</p>
<p>Wenn man sich auf ein Motiv oder ein Fotothema &#252;ber einen bestimmten Zeitraum konzentiert sind meist sehr gute Fotos das Ergebnis. Als Grundlage sollte man ein gewisses Wissen &#252;ber die Fototechnik haben um zu wissen wie man zum gew&#252;nschten Ziel kommen kann. Aber selbst wenn man hier noch Wissensl&#252;cken haben sollte wird man schnell aus den Fehlern dazu lernen und sich dadurch auch bei anderen Fotomotiven sein erlerntes Wissen gezielter einsetzen k&#246;nnen.<p align="center"><script type="text/javascript"><!--
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