Die erste 35 mm Kamera mit Autofocus

Die erste 35 mm Kamera mit eingebauten Autofocus gab es nicht von Nikon, nicht von Canon oder anderen grossen Herstellern.

Nein Konica brachte 1977 die Konica C35 AF heraus. Eine Kompakt-Sucherkamera mit eingebauten Autofocus und  einem 2,8/35 mm Objektiv.

Das Objektiv war fest eingebaut. Der Objektivdeckel hat auch gleichzeitig den Sucher zum Schutz abgedeckt. Gleichzeitig hat man auch durch den Sucher gesehen, dass sich noch der Objektivdeckel vor dem Objektiv befand.

Das Objektiv hatte sogar ein Filtergewinde mit 46 mm Durchmesser und war mehrfach vergütet.

Verschlusszeiten waren drei Stück mit  1/60, 1/125 und 1/250 sec. verfügbar. Der Blendenbereich ging von 2,8 bis 16 und wurde von einer Programmautomatik gesteuert.

Die Filmempfindlichkeit war von 25 bis 400 ASA einstellbar. Zwei Mignon-Batterien sorgten für die Funktionstüchtigkeit dieser Kamera. Der eingebaute Blitz hatte eine Leitzahl von 10.

Ein Foto von der Kamera?
Habe ich nicht. Leider konnte ich auch kein lizenzfreies Bild von solch einer Kamera finden. Aber bei der Google Bildersuche könnt ihr zahlreiche Fotos der Kamera finden. Klick hier.

Andere Hersteller haben das Prinzip kurz danach übernommen und vergleichbare Kameras auf den Markt gebracht. Heute ist Autofocus bei den meisten Kompaktkameras Standard.


Über Bernd

Bereits in meiner Kindheit musste ich Motive fotografisch festhalten. Durch eine Ausbildung im Fotohandel habe ich mich in den letzten Jahrzehnten intensiv mit der Fotografie beschäftigt. Seit einigen Jahen fotografiere ich Nebenberuflich für Bildagenturen. Meine Erfahrungen aus der Theorie und Praxis möchte ich in diesem Fotoblog an andere Fotofans weiter geben.

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