Der Kodachrome ist eigentlich ein Schwarz-Weiss-Film aus drei Schichten wo die Farben durch Farbfilter getrennt wurden. Die Farbe kam erst durch den aufwändigen K-14 Entwicklungsprozess in die Filmschicht. Nach dem gleichen Prinzip arbeiten übrigens auch heute viele Digitalkameras! Die machen als RAW-Datei lediglich ein Schwarz-Weiss-Bild und durch Farbfilter (= Pattern-Filter) entsteht dann erst eine Berechnung der Farbe.
Was waren die Vorteile vom Kodachrome?
Was waren die Nachteile des Kodachrome?
Wer noch mit Kodachrome fotografiert hat kennt sicherlich auch das Kodachrome-Feeling? Wenn der oder die Filme belichtet waren wurden diese in die beigelegten Versandbeutel verpackt, mit Absender und Briefmarke versehen und per Post an das zuständige Fachlabor versendet. Mit jedem Tag wuchs die Spannung in Erwartung der entwickelten Diafilme. Nach der Arbeit war der erste Blick fast immer der Blick in den Briefkasten um endlich die ersehnten Fotoergebnisse begutachten zu dürfen. Ein Gefühl wie Weihnachten, Geburtstag und Ostern an einem Tag
Wer noch Kodachrome-Filme zum entwicklen hat kann diese noch bis Ende November 2010 an Kodak Stuttgart in Deutschland und Kodak Lausanne in der Schweiz entwickeln lassen. Danach wird wohl kein Kodachrome mehr entwickelt werden?
Wer Kodachrome-Dias scannen möchte sollte ein paar Punkte beachten. Da der Kodak als Schwarz-Weiss-Film Silberhalogenide auf der Schicht hat ist ein scannen mit automatischen Kratzerentfernungsfunktionen nicht möglich. Das Ergebnis ist unbrauchbar. Ohne Kalibration sind auch bei vielen Filmscannern oft starke Farbstiche möglich. Einige qualitätsorientierte Scanner-Hersteller haben hier oft ein Kodachrome-Scannprofil zur Auswahl.
Den Kodachrome gab es mit 25, 64 und 200 ASA Lichtempfindlichkeit.
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